Preisnachlässe bei Weizen, Mais, Soja

Preisnachlässe bei Weizen, Mais, Soja

Hoffnung auf Niederschläge im dürregeplagten Mittleren Westen der USA.

Die Hoffnung auf geringere Ernte-Einbußen als bislang befürchtet hat die zuletzt explodierenden Preise für Weizen, Mais und Sojabohnen am Dienstag gedrückt. Die Terminkontrakte verbilligten sich um jeweils rund zwei Prozent auf 8,9275 Dollar, 8,015 Dollar beziehungsweise 16,6025 Dollar je Scheffel. Am Montag waren sich zwischen 1,3 und 3,4 Prozent abgerutscht, nachdem sie in der Vorwoche teilweise auf Rekordhochs geklettert waren. Investoren zogen sich außerdem aus börsennotierten Indexfonds (ETFs) und ähnlichen Produkten (ETCs) auf Weizen, Mais & Co. zurück.

Meteorologen haben für den nördlichen US-Mittelwesten Niederschläge vorhergesagt. Die gesamten USA leiden unter der schlimmsten Dürre seit mehr als 50 Jahren. Der erwartete Regen werde aber nicht die erhoffte Entspannung der Lage bringen, warnten Experten. Wegen des Wetter-Phänomens "El Nino" könnte sich die Trockenperiode noch einige Monate hinziehen.

Im Sog des fallenden Soja-Preises war Palmöl zeitweise so billig wie zuletzt vor fünf Wochen. An der Börse Kuala Lumpur notierte der Oktober-Kontrakt 2,9 Prozent tiefer bei 2904 Ringgit (755 Euro) je Tonne. Palmöl wird ebenso wie Sojaöl als Lebensmittel und Biokraftstoff verwendet.

Durch eine breite Anwendung von Silber bei flexiblen Touchscreens, LED-Chips und der Halbleiter-Stapelung soll laut neuesten Forschungsergebnissen der Silberpreis bis 2018 um rund 270 Prozent steigen.
 

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