OPEC-Sitzung – Keine Veränderungen bei den Quoten – Ölpreise geben nach

OPEC-Sitzung – Keine Veränderungen bei den Quoten – Ölpreise geben nach

Die großen Erdöl fördernden Nationen haben ein Problem: Entweder gibt es derzeit einfach zu viel Öl am Markt oder die Nachfrage nach dem schwarzen Gold ist zu gering. Je nach Sichtweise. Fakt ist, dass die Ölpreise seit Monaten fallen. Bis dato hat sich die OPEC diesbezüglich allerdings zurückgehalten und daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern.

Die Ölminister der Erdöl exportierenden Staaten (OPEC) sehen wie erwartet keine Notwendigkeit, ihre Förderquoten zu verändern. "Ich denke, dass es eine sehr gute Situation sowohl aus Sicht der Nachfrage als auch des Angebots gibt", sagte Katars Ölminister Mohammed Al-Sada vor der Beginn der Sommersitzung am Freitag in Wien.

Die aktuelle Förderquote des aus zwölf Staaten bestehenden Kartells liegt laut Schätzung von Analysten bei 30,4 Millionen Barrel pro Tag. Dies entspricht etwa einem Drittel des weltweiten Tagesverbrauchs an Rohöl. Ein steigendes Angebot an Schieferöl aus den USA macht der OPEC immer stärker Konkurrenz und lässt ihr wenig Spielraum, die Produktion ohne die Gefahr sinkender Preise auszuweiten.

Ölpreis unter Druck

Der Ölpreis hat am Freitag indes unter Druck gestanden. Die US-Sorte WTI zur Lieferung im Juli kostete zuletzt 92,75 Dollar und damit 0,9 Prozent weniger. Die in Europa wichtige Sorte Brent notierte bei 101,44 Dollar 0,7 Prozent im Minus.

Zusätzlich belastend wirkte auch, dass die Rohöllager in den USA auf den höchsten Stand seit mehr als 80 Jahren gestiegen waren. Die Lagerbestände kletterten in der vergangenen Woche um drei Millionen Barrel auf 397,6 Millionen Barrel, das höchste Niveau seit mindestens 1931, zeigten Daten der US-Energiebehörde vom Donnerstag. Analysten hatten mit einem Rückgang gerechnet.

“Es macht einfach keinen Sinn, warum wir uns auf diesen Niveaus befinden”, sagte Jonathan Barratt, Leiter des Branchenblatts Barratt’s Bulletin in Sydney mit Blick auf die Ölpreise. “Die Lagerbestände steigen weiter.”

Durch eine breite Anwendung von Silber bei flexiblen Touchscreens, LED-Chips und der Halbleiter-Stapelung soll laut neuesten Forschungsergebnissen der Silberpreis bis 2018 um rund 270 Prozent steigen.
 

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