Morgan Stanley geht wieder unter die Dollar-Bullen

Morgan Stanley geht wieder unter die Dollar-Bullen

Die Bank ist optimistisch, dass sich die Konjunktur in den USA schneller erholen wird als in anderen Ländern. Im Juni hatte sie ihren Kunden empfohlen, den Dollar zu verkaufen - kurz bevor die US-Währung auf ein Viermonatstief absackte. Morgan Stanley prognostiziert bis Jahresende einen Anstieg des Greenback zum Euro um fünf Prozent auf 1,26 Dollar und zum Yen um zehn Prozent auf 107 Yen.

Damit zeigt sich die Bank optimistischer als die Konsensschätzung von über 70 Analysten, die laut Bloomberg-Umfrage bei 1,27 Dollar je Euro beziehungsweise je Dollar liegt.

“Der Trend beim Dollar ist eindeutig aufwärtsgerichtet”, sagte Hans Redeker, Leiter Devisenstrategie weltweit bei Morgan Stanley in London, in einem Telefoninterview am Montag. “Der Dollar entwickelt sich entsprechend den langfristigen Renditeerwartungen der zugrundeliegenden Vermögenswerte, und die sind stark davon abhängig, wie man den Wachstumsunterschied zwischen den USA und dem Rest der Welt sieht.”

Morgan Stanleys Rückkehr zu den Dollar-Bullen fällt zusammen mit der Veröffentlichung von Daten der Commodity Futures Trading Commission, die zeigen, dass Händler Wetten auf einen weiter steigenden Dollar reduzieren. Der Bloomberg U.S. Dollar Index hat seit Jahresbeginn vier Prozent zugelegt und strebt auf seinen stärksten Jahresanstieg seit 2008 zu.

Von 24 von Bloomberg befragten Ökonomen sagen 20 voraus, dass der Dollar bis Ende des Jahres steigen wird. Hintergrund sind Anzeichen dafür, dass die US-Wirtschaft an der Spitze einer Erholung der entwickelten Länder von der Finanzkrise steht und dass die USA deshalb schneller die währungsschwächenden Stimuli reduzieren werden.

“Die US-Wirtschaft ist im Moment im Konjunkturzyklus weiter vorn als Asien oder Europa”, sagte Paul Robson, Leitender Devisenstratege bei Royal Bank of Scotland Group Plc in London, in einem Telefoninterview am Dienstag. “Das Hauptrisiko besteht darin, wie die Wirtschaft mit höheren US- Renditen umgeht.”

Durch eine breite Anwendung von Silber bei flexiblen Touchscreens, LED-Chips und der Halbleiter-Stapelung soll laut neuesten Forschungsergebnissen der Silberpreis bis 2018 um rund 270 Prozent steigen.
 

Gold

Silber: Durch neue Anwendungen steht unglaublicher Boom bevor

US-Präsident Barack Obama hat Luftangriffe gegen die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) im Irak angeordnet.
 

Rohstoffe & Währungen

Obama genehmigt Luftschläge im Irak - Ölpreise ziehen an

Diamonds are forever - warum Sie jetzt investieren sollten und worauf Anleger beim Kauf achten sollten.
 

Rohstoffe & Währungen

Investieren in Diamanten - fünf Tipps zur Geldanlage in Edelsteine