"Investoren werden schon bald wieder Vertrauen in die Schwellenländer schöpfen"

 "Investoren werden schon bald wieder Vertrauen in die Schwellenländer schöpfen"

"Investoren werden schon bald wieder Vertrauen in die Schwellenländer schöpfen", sagte Chefanlagestratege Asoka Wöhrmann vom Vermögensberater Deutsche Asset & Wealth Management am Montag. "Bis das zuletzt abgezogene Geld aber vollständig zurückkommt, wird es noch etwas dauern." Ein Vergleich mit der Asienkrise 1997 hält das zur Deutschen Bank gehörende Haus für überzogen.

"Die Schwellenländer stehen heute sehr viel besser da als vor 16 Jahren, sowohl was die Verschuldung als auch was die Struktur der Schulden angeht", sagte Wöhrmann. Die Deutsche Asset & Wealth Management verwaltet ein Vermögen von 946 Milliarden Euro.

Das näher rückende Ende billigen Zentralbankgeldes in den USA hat in den vergangenen Tagen viele Anleger dazu verleitet, fast schon panikartig ihr Geld insbesondere aus Schwellenländern Asiens abzuziehen . Viele Staaten haben sich auf billige Kredite verlassen, um ihr Wachstum zu befeuern, Reformen aber vernachlässigt.

"Keine harte Landung"

Trotz solcher Probleme ist der Experte auch für China optimistisch, obwohl sich dort das Wachstum in neun der vergangenen zehn Quartale abgekühlt hat. "Eine harte Landung dürfte ausbleiben", sagte Wöhrmann. Die von der Regierung angestoßene Liberalisierung und Deregulierung werde das Wirtschaftswachstum zwar kurzfristig belasten. Die gestarteten und geplanten Infrastrukturprojekte sowie die Steuerentlastungen für kleinere Unternehmen könnten dies aber weitgehend auffangen.

Auch für andere große Schwellenländer ist der Anlagestratege optimistisch gestimmt. Mittelfristig sei der Ausblick wegen der steigenden Nachfrage aus den Industriestaaten gut. Das Wachstumspotenzial von Staaten wie Südafrika und Indien sinke zwar. "Aber andere Länder treten an deren Stelle", sagte Wöhrmann. So sei beispielsweise der Ausblick für Mexiko, Südkorea und Taiwan gut.

Durch eine breite Anwendung von Silber bei flexiblen Touchscreens, LED-Chips und der Halbleiter-Stapelung soll laut neuesten Forschungsergebnissen der Silberpreis bis 2018 um rund 270 Prozent steigen.
 

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