IEA: Ölnachfrage bis 2035 bei fast 100 Millionen Fass am Tag

IEA: Ölnachfrage bis 2035 bei fast 100 Millionen Fass am Tag

Die Internationalen Energieagantur (IEA) erwartet, dass die weltweite Nachfrage nach Rohöl bis 2035 auf 99,7 Millionen Barrel am Tag steigen wird, wie aus dem jährlichen World Energy Outlook hervorgeht. Im vergangenen Jahr hatte sich die Ölnachfrage auf 87,4 Millionen Barrel am Tag belaufen.

Zudem hellten sich Sorgen um die Lage in Griechenland etwas auf, nachdem das Land in den ersten zehn Monaten des Jahres die Zielmarke für den Defizitabbau übertroffen hat. Der luxemburgische Premierminister und Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker sagte in Brüssel, der Troika-Bericht zu Griechenlands Fortschritten sei dem Grundton nach positiv, weil die Griechen wirklich geliefert haben. Aus dem Entwurf des Berichts, in den Bloomberg Einsicht hatte, geht allerdings auch hervor, dass Athen bis 2014 zusätzliche 15 Mrd. Euro benötigt.

Die US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Dezember kostete zuletzt 86,32 Dollar und damit 0,3 Prozent mehr als am Vortag. Die Nordsee-Sorte Brent notierte bei 110,08 Dollar um 0,6 Prozent höher.

USA sollen bald mehr Öl fördern als Saudi-Arabien

Die Ölförderung in den USA wird nach einer Schätzung IEA innerhalb des nächsten Jahrzehnts jene von Saudi-Arabien übersteigen. Dank neuer Technologien dürften die USA für etwa fünf Jahre ab etwa 2020 zum größten Ölproduzenten werden, erklärte die in Paris ansässige Organisation. Nach Angaben des US-Energieministeriums haben die USA in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 83 Prozent ihres eigenen Energiebedarfs gedeckt.

Gold notierte weiterhin nahe eines Dreiwochenhochs. Anleger konzentrieren sich auf die so genannte Fiskalklippe in den USA: Sollte sich der Kongress nicht auf eine Schuldenreduzierung einigen können, greifen im kommenden Jahr automatische Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen, die die größte Volkswirtschaft der Welt in eine Rezession abgleiten lassen könnten.

“Die Nachfrage der Anleger lässt nicht nach”, sagte David Lennox, Analyst bei Fat Prophets in Sydney mit Blick Gold. “Es gibt immer noch das Schulden-Szenario, es gibt immer noch das Szenario einer schwachen Konjunktur und einer hohen Arbeitslosigkeit.” Gold notierte am Kassamarkt zuletzt bei 1734,45 Dollar je Unze und damit 0,2 Prozent höher.

Durch eine breite Anwendung von Silber bei flexiblen Touchscreens, LED-Chips und der Halbleiter-Stapelung soll laut neuesten Forschungsergebnissen der Silberpreis bis 2018 um rund 270 Prozent steigen.
 

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