Feuer auf einer Ölplattform und Eskalation im Nahen Osten – Öl wird teurer

Feuer auf einer Ölplattform und Eskalation im Nahen Osten – Öl wird teurer

Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Januar-Lieferung kostete am späten Freitagnachmittag 108,44 US-Dollar. Das waren 43 Cent mehr als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Dezember-Lieferung stieg um 1,10 Dollar auf 86,55 Dollar.

Am Nachmittag erreichte der US-Ölpreis ein Tageshoch bei 87,36 Dollar. Etwa zeitgleich tauchten Pressemeldungen über ein Feuer auf einer Ölplattform im Golf von Mexiko auf. Das US-amerikanische Unternehmen "Black Elk Energy Offshore Operations" bestätigte, dass es ein Feuer auf einer Ölanlage vor der Südküste der USA gegeben habe. Der Brand sei aber bereits gelöscht und zu weiteren Details wollte sich das Unternehmen erst später äußern. Vor zwei Jahren sorgte ein Feuer auf der Ölplattform "Deepwater Horizon" im Golf von Mexiko für die schlimmste Umweltkatastrophe in der Geschichte der USA.

Die Küstenwache hat am Abend jedenfalls Berichte von US-Medien über Todesopfer dementiert. Küstenwachen-Sprecher Ryan Tippets sagte am Freitag, dass zwei Menschen vermisst würden und neun weitere verletzt worden seien. Derzeit gebe es keine Meldungen über austretendes Öl im Golf von Mexiko, sagte Tippets. Zum Zeitpunkt des Unglücks gegen 09.00 Uhr (Ortszeit, 16.00 Uhr MEZ) hätten sich 26 Menschen auf der Plattform des in Houston ansässigen Energieunternehmens Black Elk Energie aufgehalten.

Nach Angaben des Katastrophenschutzes von Louisiana förderte die Bohrinsel zum Zeitpunkt des Unglücks gar kein Öl. Auf der Plattform seien Arbeiten ausgeführt woren, als sich die Explosion ereignet habe, sagte Sprecherin Christina Stephens.

Kurz vor dem Wochenende hätten zudem Sorgen vor einer Eskalation der Lage im Nahen Osten die Ölpreise gestützt, hieß es von Händlern. Die Region steuert auf einen neuen Krieg zu. Nach weiteren palästinensischen Raketenangriffen auf Tel Aviv schlug am Freitag eine Rakete bei Jerusalem ein. Eine israelische Bodenoffensive im Gazastreifen wird damit immer wahrscheinlicher.

Durch eine breite Anwendung von Silber bei flexiblen Touchscreens, LED-Chips und der Halbleiter-Stapelung soll laut neuesten Forschungsergebnissen der Silberpreis bis 2018 um rund 270 Prozent steigen.
 

Gold

Silber: Durch neue Anwendungen steht unglaublicher Boom bevor

US-Präsident Barack Obama hat Luftangriffe gegen die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) im Irak angeordnet.
 

Rohstoffe & Währungen

Obama genehmigt Luftschläge im Irak - Ölpreise ziehen an

Diamonds are forever - warum Sie jetzt investieren sollten und worauf Anleger beim Kauf achten sollten.
 

Rohstoffe & Währungen

Investieren in Diamanten - fünf Tipps zur Geldanlage in Edelsteine