Euro unter Druck: Nun doch wieder Zweifel an Konjunkturerholung

Das Verbrauchervertrauen für April für Euroland, laut Daten des Nürnberger GfK, zeigt weiterhin keine Veränderung zum Vormonat. Der Indikator hat sich seit Januar 2013 nicht verändert und liegt auf dem höchsten Niveau seit Januar 2007. Der fehlende Aufschwung nagt an der Währung: Der Euro sank zuletzt um 0,3 Prozent auf 1,37 Dollar.

Euro unter Druck: Nun doch wieder Zweifel an Konjunkturerholung

Die europäische Gemeinschaftswährung wurde zuletzt bei 1,3788 Dollar um 0,3 Prozent tiefer gehandelt. Im vorläufigen Tageshoch lag der Euro bei 1,3828 Dollar, im Tief bei 1,3782 Dollar. Am Dienstag hatte der Euro 0,1 Prozent verloren.

US-Aufträge für Investitionsgüter zum zweiten Mal gesunken

Aus den USA kamen gemischte Konjunktursignale: Der Auftragseingang für Investitionsgüter ist im Februar zum zweiten Mal innerhalb von drei Monaten gesunken, und zwar um 1,3 Prozent, nach einem Plus von 0,8 Prozent im Januar. Insgesamt stieg der Auftragseingang für langlebige Wirtschaftsgüter um 2,2 Prozent, nachdem er im Januar um revidiert 1,3 Prozent gesunken war. “Die Nachfrage hat etwas nachgelassen”, sagte Ryan Wang, Volkswirt bei HSBC Securities USA Inc. in New York. Dazu hätten wohl auch das schlechte Wetter und der Winter beigetragen, ergänzte er.

“Ich gehe davon aus, dass die US-Konjunkturdaten sich weiter verbessern werden”, sagte Joseph Capurso, Währungsstratege bei der Commonwealth Bank of Australia in Sydney. “Das sollte längerfristig zu einem gewissen Abwärtsdruck beim Euro zum Dollar, ergänzte er