Divergenz zwischen Rohöl und Rohstoffwährungen steht vor dem Ende

Divergenz zwischen Rohöl und Rohstoffwährungen steht vor dem Ende

Angesichts weiter sinkender Ölnotierungen sollten Investoren in Fremdwährungen nach Ansicht der Deutsche Bank einige stark mit Rohstoffen korrelierte Devisen verkaufen und stattdessen auf als sicher geltende Währungen setzen.

Die Entwicklung von kanadischem und australischem Dollar sowie norwegischer Krone gegenüber US-Dollar, Yen und britischem Pfund hat sich vom Verlauf des Ölpreises abgekoppelt. “Die drei Währungen sind aus individuellen Gründen am widerstandsfähigsten”, sagte Alan Ruskin, Devisenstratege der Deutschen Bank in New York. Mit einem anhaltenden Bruch der Korrelation rechnet er jedoch nicht. “Diese Währungen sind anfällig für einen Rückfall”, fügte er hinzu.

Der Future auf die Benchmark-Sorte West Texas Intermediate hat in der Vorwoche 5,1 Prozent auf 79,76 Dollar je Barrel verloren. Zeitweise war die Notierung auf 77,56 Dollar und damit den niedrigsten Stand seit acht Monaten gefallen.

Seit Anfang Mai ist der Ölpreis damit um mehr als 19 Prozent gesunken. Die Währungen Kanadas, Australiens und Norwegens haben sich in dieser Zeit besser als die Mehrheit der meistgehandelten Devisen entwickelt.

Durch eine breite Anwendung von Silber bei flexiblen Touchscreens, LED-Chips und der Halbleiter-Stapelung soll laut neuesten Forschungsergebnissen der Silberpreis bis 2018 um rund 270 Prozent steigen.
 

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