"Die Märkte reagieren auf negative Nachrichten aus Spanien"

"Die Märkte reagieren auf negative Nachrichten aus Spanien"

Der Euro hat am Mittwoch weiter gegenüber dem Dollar nachgegeben. Für Belastung sorgten politische Unsicherheiten in Spanien und schwächere Konjunkturdaten in der Eurozone.

Die europäische Gemeinschaftswährung wurde zuletzt bei 1,2877 Dollar 0,2 Prozent tiefer gehandelt. Am Dienstag hatte der Euro 0,3 Prozent zum Greenback verloren.

“Die jüngsten Konjunkturdaten signalisieren, dass die europäische Volkswirtschaft wahrscheinlich lange Zeit schwach bleiben wird”, sagte Hitoshi Asaoka, Leitender Stratege bei Mizuho Trust & Banking in Tokio. Für Belastung sorge auch, dass niemand sicher sei, ob Spanien wirklich ein Rettungspaket beantragen werde.

In Spanien hatte der Präsident der Region Katalonien, Artur Mas, am Dienstag zu Neuwahlen für den 25. November aufgerufen. Es sei an der Zeit für Selbstbestimmung für die reichste spanische Region, hatte er gesagt. ”Das ist das Letzte was Rajoy jetzt braucht und das Letzte was Europa braucht”, sagte Ken Dubin, Politikprofessor an der Carlos III Universität und an der IE Business School in Madrid. Ministerpräsident Mariano Rajoy kämpft um Zustimmung zu seinen Sparmaßnahmen, um die Haushaltsziele einzuhalten. Nur Stunden nach den Äußerungen von Mas in Barcelona demonstrieren Tausende Spanier in Madrid.

“Die Märkte reagieren auf die negativen Nachrichten aus Spanien. Das destabilisiert die Stimmung der Investoren und belastet den Euro”, sagte Jeremy Stretch, Leiter Devisenstrategie bei der Canadian Imperial Bank of Commerce in London. “Der Optimismus, der nach den Aktionen der Zentralbanken eingepreist wurde, schwindet”, fügte er an.

Der Yen stieg zum Euro 0,4 Prozent auf 99,99 Yen. Zum Dollar lag die japanische Währung bei 77,65 Yen 0,2 Prozent im Plus. Der Yen war als ‘sicher Hafen’ gefragt und legte gegenüber den wichtigsten Währungen zu, nachdem Skepsis aufkam, dass die Maßnahmen der Zentralbanken das Weltwirtschaftswachstum ankurbeln können.

Der Schweizer Franken war zum Euro mit 1,2091 Franken kaum verändert. Gegenüber dem Dollar notierte der Franken 0,2 Prozent niedriger bei 93,90 Rappen.

Durch eine breite Anwendung von Silber bei flexiblen Touchscreens, LED-Chips und der Halbleiter-Stapelung soll laut neuesten Forschungsergebnissen der Silberpreis bis 2018 um rund 270 Prozent steigen.
 

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