Diamanten sind das Gold von morgen

Diamanten sind das Gold von morgen

Man steckt Millionen in die Tasche, und keiner sieht, wie viel man hat. Sie verdichten Vermögen auf engstem Raum, lassen Frauenherzen höherschlagen und eignen sich perfekt, mit viel Geld in der Tasche das Weite zu suchen: Diamanten.

In einer Zündholzschachtel haben rund 50 Einkaräter Platz. In Top-Qualität ist einer rund 40.000 Euro wert. Macht also zwei Millionen Euro für eine Matchbox.

Doch es geht noch teurer. Wilfried Haas, Präsident des Diamant-Clubs Wien: "Bei einem farbigen Diamanten muss man noch tiefer in die Tasche greifen. Ein Einkaräter in der Farbe Vivid Pink kostet stolze 350.000 Euro.“ Da braucht es nicht einmal eine Streichholzschachtel, um ein stattliches Vermögen nahezu unbemerkt überall hin mitzunehmen.

Zehn Prozent günstiger. Die gute Nachricht für jene, die jetzt Diamanten kaufen wollen: Aufgrund der Konjunkturabschwächung und der allgegenwärtigen Schuldenkrise sind Einkaräter in Top-Qualität um rund zehn Prozent günstiger zu haben als noch vor einem Jahr.

Diamantenexperte Haas geht jedoch davon aus, dass die Verschnaufpause nicht von langer Dauer sein wird: "Die Preise werden bald wieder anziehen. Große Schleifereien klagen bereits darüber, dass es zu wenig Material am Markt gibt.“ Auch die zunehmende Nachfrage aus China und Indien dürfte die Preise steigen lassen. Dass die Preise für Diamanten nie wirklich stark nachgeben, hat auch einen sehr simplen Grund: DeBeers, der weltgrößte Diamantenhändler, achtet sehr penibel darauf, dass der Markt nicht mit zu viel Steinen überschwemmt wird.

Diskrete Geschäfte

Da die Welt der großen Diamanthändler Laien zumeist verschlossen bleibt, haben Anleger nur die Möglichkeit, Edelsteine beim Juwelier oder in renommierten Auktionshäusern zu kaufen. Josef Steiner, Hauptschätzmeister für Juwelen im Dorotheum: "Der größte Fehler beim Diamantkauf ist, sich nicht zu informieren oder über das Internet zu bestellen. Die tatsächliche Qualität eines Diamanten kann zwar nur ein Experte beurteilen. Der Käufer kann aber sagen, ob er den Stein schön findet.“

Teure Pretiosen werden in der Regel nur in Kombination mit Zertifikaten verkauft. Von Experten empfohlen werden jene vom HRD Antwerp Courses & Graduates Club oder dem Gemological Institute of America (GIA). Neben der Farbe des Steins werden die Reinheit, die Proportionen sowie das Gewicht erfasst (siehe Kasten oben). Haas: "Am gefragtesten sind immer noch die klassischen farblosen Halb- und Einkaräter. Auch bei der Form wird nach wie vor am häufigsten zu Steinen im Brillantschliff gegriffen.“

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Vier C entscheiden

Kein Diamant ist wie der andere. Wie wertvoll ein Stein ist, beurteilen Experten mit der "Vier-C-Methode“. "Color“ gibt die Farbe des Steins an. Die Größe wird in "Carat“ gemessen. Ein Karat entspricht 0,2 Gramm. Die Reinheit des Diamanten bezeichnen Experten als "Clarity“. Kleine natürliche Merkmale nennt man Einschlüsse. Sie mindern den Preis. Der "Cut“ gibt schließ-lich Auskunft darüber, wie der Diamant geschliffen wurde.

Durch eine breite Anwendung von Silber bei flexiblen Touchscreens, LED-Chips und der Halbleiter-Stapelung soll laut neuesten Forschungsergebnissen der Silberpreis bis 2018 um rund 270 Prozent steigen.
 

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