Der kalte Winter in den USA feuert die Ölpreise an; Gold verliert weiter

Der kalte Winter in den USA feuert die Ölpreise an; Gold verliert weiter

Die sich erholende Konjunktur der USA bringt die Rohstoffpreise in Bewegung. Erdöl ist auf einem Vier-Wochen-Hoch angelangt, Gold verliert dagegen weiter an Wert.

Die Wirtschaftsleistung der USA ist im vierten Quartal um 3,2 Prozent gestiegen. Die Verbraucherausgaben nahmen dabei so stark zu wie seit drei Jahren nicht mehr, wie Daten des Handelsministeriums in Washington zeigten. Das sind gute Signale, die sich auch auf die Rohstoffpreise auswirken. So ist der Preis für Rohöl der US-Sorte WTI ist am Donnerstag auf den höchsten Stand in vier Wochen gestiegen.

Auslöser dafür waren Konjunkturdaten aus den USA. Terminkontrakte für WTI-Öl zur Lieferung im März verteuerten sich um ein Prozent auf 98,33 Dollar je Barrel. Öl der Nordsee- Sorte Brent notierte bei 107,87 Dollar minimal fester. Auftrieb erhielt der Ölpreis auch dadurch, dass die Nachfrage nach Destillaten, zu denen auch Heizöl zählt, aufgrund des kalten Wetters in den USA auf den höchsten Stand seit sechs Jahren schnellte, wie aus Daten der US-Energiebehörde EIA hervorgeht.

“Wir haben es mit einer besseren Wirtschaft zu tun, und das schlägt sich in höheren Ölpreisen nieder”, sagte Carl Larry, President von Oil Outlooks & Opinions LLC in Houston. “Alles dreht sich um die Stärke von Amerika und die bessere Nachfrage. Durch das kalte Wetter steigt die Nachfrage zum Heizen, aber die Ölnachfrage könnte uns auch erhalten bleiben, wenn das Wetter wärmer wird.”

Der Preis für eine Feinunze Gold sackte am Tagesmarkt um 1,9 Prozent auf 1243,74 Dollar ab. Dahinter stand nicht zuletzt der Bericht über das stabile Wachstum der weltgrößten Volkswirtschaft, wodurch sich die Nachfrage nach dem Edelmetall als sicherer Hafen verringerte. Hinzu kamen Spekulationen, wonach die Federal Reserve die Reduzierung ihrer Bondkäufe fortsetzen wird. “Die heutigen Zahlen zeigen, dass die Wirtschaft heilt”, sagte Phil Streible, leitender Rohstoff- Broker bei R.J. O’Brien & Associates in Chicago. “Die Dollar- Stärke arbeitet zudem gegen das Gold.”

Durch eine breite Anwendung von Silber bei flexiblen Touchscreens, LED-Chips und der Halbleiter-Stapelung soll laut neuesten Forschungsergebnissen der Silberpreis bis 2018 um rund 270 Prozent steigen.
 

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