Der Euro bleibt unter 1,3 Dollar

Der Euro bleibt unter 1,3 Dollar

Angesichts der Unsicherheit über das weitere Vorgehen Spaniens in der Schuldenkrise haben sich die Anleger am Devisen- und Rentenmarkt am Mittwoch bedeckt gehalten.

Der Euro notierte mit Kursen knapp unter 1,29 Dollar auf dem New Yorker Vorabendniveau. Am Rentenmarkt gaben die Renditen der zehnjährigen spanischen und italienischen Anleihen etwas nach. "Grundsätzlich ist der Markt im Wartemodus", fasste ein Börsianer zusammen. "Die große Frage ist, ob und wann Spanien unter den Rettungsschirm schlüpft." Möglicherweise müsse dafür die Krise erst noch einmal eskalieren, mutmaßte Commerzbank-Analyst Ulrich Leuchtmann.

Der Markt habe nun eingepreist, dass die EZB für Spanien bereitstehe, um gegebenenfalls Anleihen aufzukaufen und damit die Kosten für die Refinanzierung des Landes zu senken, ergänzte Analyst Steve Barrow von der Standard Bank in London. "Aber Spanien hat noch nicht angebissen." Auch der Internationale Währungsfonds (IWF) sprach sich für einen Hilfsantrag Spaniens aus. Erst wenn Spanien den Hilfsantrag stellt, kann die EZB aktiv werden.

Die spanischen Renditen gaben am Mittwoch über mehrere Laufzeiten nach. Die der zehnjährigen Bonds rutschten leicht auf 5,79 von 5,84 Prozent. Auch die Zinsen für die entsprechenden italienischen Anleihen gaben auf 5,09 von 5,11 Prozent am Vorabend nach. Italien musste derweil für kurzlaufende Kredite den Anlegern mehr als zuvor zahlen. Die Regierung nahm für zwölf Monate acht Milliarden Euro auf. Dabei stieg die Rendite auf 1,94 von 1,69 Prozent. Doch bleiben die Zinsen damit weit unter den vier Prozent, die Italien noch Mitte Juni zahlen musste.

Deutschlands Anleihen standen am Sekundärmarkt nicht sonderlich hoch im Kurs. Vermutlich stoße vielen Anlegern doch die relativ geringe Rendite negativ auf, erklärte ein Händler. So liegt der Zins bei den zehnjährigen Bundesanleihen bei nur 1,51 Prozent. Der Bund-Future rutschte um 19 Ticks auf 141,19 Punkte ab.

Am Primärmarkt war der Appetit der Anleger auf deutsche Bonds aber doch etwas größer: Die Aufstockung der fünfjährigen Bundesobligationen um 3,1 Milliarden Euro zog trotz einer mit 0,53 Prozent niedrigeren Rendite als zuvor mit 0,61 Prozent mehr Anleger an als zuvor.

Durch eine breite Anwendung von Silber bei flexiblen Touchscreens, LED-Chips und der Halbleiter-Stapelung soll laut neuesten Forschungsergebnissen der Silberpreis bis 2018 um rund 270 Prozent steigen.
 

Gold

Silber: Durch neue Anwendungen steht unglaublicher Boom bevor

US-Präsident Barack Obama hat Luftangriffe gegen die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) im Irak angeordnet.
 

Rohstoffe & Währungen

Obama genehmigt Luftschläge im Irak - Ölpreise ziehen an

Diamonds are forever - warum Sie jetzt investieren sollten und worauf Anleger beim Kauf achten sollten.
 

Rohstoffe & Währungen

Investieren in Diamanten - fünf Tipps zur Geldanlage in Edelsteine