Belastungsfaktor China: Kupfer steuert auf das schlechteste Quartal seit 2011 zu

Belastungsfaktor China: Kupfer steuert auf das schlechteste Quartal seit 2011 zu

Dem Kupferpreis droht zum Quartalsultimo am heutigen Freitag das schwächste Quartal seit September 2011. Als Hauptgrund für den Abwärtstrend gilt das schwächere Wachstum in China, dem größten Verbraucher des Industriemetalls.

Mehrere Ökonomen von wichtigen Häusern wie Goldman Sachs und China International Capital hatten in der abgelaufenen Woche ihre Wachstumsprognosen für China gesenkt. Überdies machten Gerüchte über eine Kreditklemme in dem Land die Runde.

Die chinesische Zentralbank rief die Banken des Landes auf, sich an ihre Rolle als Marktstabilisierer zu erinnern. Die Interbankensätze, ein Maß für das Misstrauen von Banken untereinander, hatten in der letzten Woche ein Rekordniveau erreicht.

“Es sind die Makroumstände, die den Markt derzeit am meisten sorgen”, stellte Analyst Liang Lijuan von Cofco Futures in Peking fest. Daher gebe es auch weiterhin Raum für einen anhaltenden Preisverfall bei Kupfer.

So sank Kupfer zur Lieferung in drei Monaten an der Rohstoffbörse London Metal Exchange LME um bis zu 1,3 Prozent auf 6660,50 Dollar je Tonne und auf 6728,50 Dollar in Schanghai. Damit ergibt sich im Vergleich zum Ende des ersten Quartals ein Minus von elf Prozent.

Durch eine breite Anwendung von Silber bei flexiblen Touchscreens, LED-Chips und der Halbleiter-Stapelung soll laut neuesten Forschungsergebnissen der Silberpreis bis 2018 um rund 270 Prozent steigen.
 

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