"Beim Euro gehen nie die Gründe für Verkäufe aus"

"Beim Euro gehen nie die Gründe für Verkäufe aus"

Am Markt wächst die Besorgnis, dass die Euroraum- Schuldenkrise sich ausweitet.

Er sank auch unter den Durchschnittswert seit seiner Einführung der Gemeinschaftswährung. In der Spitze gab der Euro bis auf 1,2085 Dollar nach und notierte zuletzt bei 1,2101 Dollar 0,5 Prozent niedriger.

Am Markt wächst die Besorgnis, dass die Euroraum- Schuldenkrise sich ausweitet. Medienberichten zufolge sind die wichtigsten Geldgeber Griechenlands dem Land weitere Finanzhilfen zu gewähren. Aus Berliner Regierungskreisen heißt es, ein drittes Rettungspaket sei undenkbar und mehr Zeit zur Erfüllung der Reformen solle Griechenland auch nicht eingeräumt werden. Vize-Kanzler Philipp Rösler sagte gegenüber der ARD, wenn Griechenland seine Auflagen nicht mehr erfülle, könne es keine weiteren Zahlungen geben.

Die Troika der internationalen Gläubiger - Europäische Kommission, Europäische Zentralbank und Internationaler Währungsfonds - wird am Dienstag in Athen eintreffen, um die Fortschritte des Landes bei der Erfüllung der Kriterien für die Hilfsgelder zu beurteilen. Der IWF werde einem Bericht des Nachrichtenmagazins ’Der Spiegel’ zufolge die Hilfszahlungen an Griechenland einstellen, da es bereits klar sei, dass das Land die Zusicherung, die Verschuldung bis 2020 auf 120 Prozent vom Bruttoinlandsprodukt zu senken, nicht erfüllen kann. Die Rendite zehnjähriger Anleihen aus Spanien schnellte am Montagmorgen auf ein Rekordhoch bei 7,368 Prozent.

“Beim Euro gehen nie die Gründe für Verkäufe aus”, sagte Kengo Suzuki, Devisenstratege bei Mizuho Securities Co. in Tokio. “Der Yen dürfte als geringstes Übel unter den großen Währungen weiterhin stark bleiben.”

Der Yen stieg zum Euro um 1,1 Prozent auf 94,41 Yen. In der Spitze zog er auf 94,35 Yen an, den höchsten Wert seit November 2000. In Relation zum Dollar verteuerte sich die japanische Devise um 78,09 Yen. Der Schweizer Franken war gegenüber der europäischen Gemeinschaftswährung bei 1,2010 Franken kaum verändert. Zum Dollar büßte der Franken 0,5 Prozent auf 99,30 Rappen ein.

Durch eine breite Anwendung von Silber bei flexiblen Touchscreens, LED-Chips und der Halbleiter-Stapelung soll laut neuesten Forschungsergebnissen der Silberpreis bis 2018 um rund 270 Prozent steigen.
 

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