Zocken light mit Zertifikaten

Zocken light mit Zertifikaten

Trader: Mit Zertifikaten kann man überdurchschnittliche Gewinne an der Börse erzielen.

Mit Outperformance-und Bonuszertifikaten kann man seinen Einsatz vervielfachen - aber nicht total verlieren.

Wem auch Aktienanleihen zu wenig versprechen, dem bietet eine Reihe weiterer strukturierter Produkte zusätzliche Gewinnchancen. Doch es müssen nicht immer gleich Optionsscheine oder Turbozertifikate sein. Diese Anlageformen sind nur für wirkliche Profis gedacht. Denn wer sich auf das Spiel mit Hebeleffekten und Knock-out-Barrieren einlässt, schrammt schon hart an der Grenze eines möglichen Kapitalverlustes dahin. Diese Produkte werden von heimischen Banken zwar auch angeboten und beworben, sind aber mit höchster Vorsicht zu genießen. Wer aber dennoch ein wenig die dünne Luft des Zockens spürten möchte, dem bieten sich zwei Varianten, die höhere Gewinnchancen ermöglichen, bei denen man aber nicht gleich von einem totalen Kapitalverlust bedroht wird.

Outperformance-Zertifikate

Den sanften Einstieg in die Welt des Zockens bieten sogenannte Outperformance- Zertifikate. Hier kann man noch keinen kompletten Kapitalverlust erleiden. Ein Anleger kann aber überproportional vom Anstieg des dem Zertifikat zugrunde liegenden Basiswerts profitieren. Ermöglicht wird das durch einen Hebeleffekt. Steigt der Kurs einer dem Zertifikat zugrunde liegenden Aktie am Ende der Laufzeit (meist ein Jahr) über den Ausübungspreis, erhält der Anleger den Kursgewinn und einen entsprechenden Partizipationsfaktor. Ein Beispiel: Der Kaufpreis war 100. Am Ende der Laufzeit liegt der Kurs bei 110. Der Partizipationsfaktor beträgt 1,5. Dann erhält der Anleger 115 Euro. Liegt der Kurs jedoch bei 90, erhält er nur 90 Euro zurück.

Bonuszertifikate

Sogenannte Bonuszertifikate bieten sowohl einen bedingten Kapitalschutz als auch die Chance auf eine überproportionale Gewinnsteigerung. Es gibt dabei eine Barriere zur Verlustbegrenzung und einen Bonuslevel zur beschränkten Partizipation am Kursgewinn. Der Preis des Basiswerts eines Bonuszertifikats beträgt beispielsweise 1.000 Euro. Die Barriere liegt bei 700 und der Bonuslevel bei 1.500. Sinkt der Kurs am Ende der Laufzeit auf unter 700, erhält der Anleger den Gegenwert des Aktienkurses. Bis zum Wert von 700 ist sein Kapital voll geschützt. Erreicht der Kurs aber während der Laufzeit auch den Wert 1.500 nicht, sondern beispielsweise nur 800 oder 1.200, erhält der Anleger dennoch 1.500 Euro ausbezahlt.

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