7 Tipps: Kosten optimieren beim Abschluss der Lebensversicherung

7 Tipps: Kosten optimieren beim Abschluss der Lebensversicherung

LEBENSABEND ABSICHERN. Im Vorsorgemix sollte eine Rentenversicherung nicht fehlen.

Worauf Sie beim Abschluss einer Lebensversicherung unbedingt achten sollten.

Eine alte Kaufmannsweisheit lautet: "Im Einkauf liegt der halbe Gewinn." Das gilt umso mehr, je tiefer die erzielbaren Renditen sind, weil die Kosten dann umso stärker durchschlagen.

Lebensversicherungen sind in der Regel extrem kopflastig -das heißt: Mit jeder Prämie hält der Fiskus die Hand für vier Prozent der Prämie auf. Die Abschlusskosten -üblicherweise drei bis fünf Prozent für Einmalerläge, fünf bis 7,5 Prozent der Prämiensumme (= Prämie mal Laufzeit) für Ansparverträge - fallen meist zu Beginn der Laufzeit an. Weiters nagen laufende Kosten für Risikoschutz und Verwaltung der Polizze an der Sparprämie, sodass in den ersten Jahren nur ein geringer Teil der einbezahlten Prämie tatsächlich veranlagt wird.

Mit etwas Geschick kann man die Versicherungskosten reduzieren:

  • Direktionspolizze. Die Abschlusskosten lassen sich minimieren, wenn man direkt bei der Versicherung unter Ausschluss eines Vermittlers abschließt.
  • Honorar statt Provision. Ein provisionsfreier Vertrag gegen Honorarberatung über einen unabhängigen Vermittler ist meist günstiger.
  • Laufende Provision. Wenn die Abschlussprovision über die gesamte Laufzeit verteilt statt zu Vertragsbeginn angelastet wird, beginnt das Sparkapital früher zu arbeiten.
  • Rückkaufszuschläge. Diese Strafzuschläge für vorzeitige Vertragsauflösung lassen sich mitunter zur Gänze wegverhandeln.
  • Jahresprämien. Unterjährigkeitszuschläge für monatliche Zahlung kosten bei älteren Verträgen mitunter fünf oder sechs Prozent, die man sich bei jährlicher Zahlung erspart.
  • Prämienzahlungsdauer. Prämien, die kurz vor Vertragsablauf einbezahlt werden, verursachen Kosten, werden aber nicht effizient veranlagt, weil der Zinseszinseffekt nicht wirken kann.
  • Risikoschutz. Jede Polizze sollte zumindest einmal jährlich auf den erforderlichen Risikoschutz geprüft werden, um unnötige Kosten zu sparen und eine etwaige Unterversicherung zu vermeiden.
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