Semper Constantia: Mit neuer Führung auf Expansionskurs

Semper Constantia: Mit neuer Führung auf Expansionskurs

Bernhard Ramsauer, Vorstandsvorsitzender der Semper Constantia: "Kunden bekommen online ein aussagekräftiges Reporting, damit sie jederzeit über ihr Portfolio und alle Transaktionen informiert sind."

Bei der Semper Constantia Privatbank gab es zuletzt große Veränderungen im Management und auch in der Eigentümerstruktur. Die Zeichen stehen ganz auf Expansion.

Bernhard Ramsauer, langjähriger Leiter der Sal.-Oppenheim-Niederlassung in Wien und nach der Übernahme durch die Deutsche Bank auch des Private Wealth Managements in Österreich, ist seit April neuer Vorstandsvorsitzender der gediegenen Bank. Dietmar Baumgartner, der bisherige Vorstandschef, ist nun Ramsauers Stellvertreter. Mit Ramsauer wechselten aber auch Ulrich Kallausch und Harald Friedrich, früher ebenfalls in der Führungsetage des Wealth Managements der Deutschen Bank, zur Semper Constantia. Die Bank steht mehrheitlich im Besitz des Industriellen Hans Peter Haselsteiner sowie des Sanierers Erhard Grossnigg. Ramsauer hat sich nun aber auch namhaft an der Bank beteiligt. Die Zeichen stehen ganz auf Expansion.

Veranlagungsstrategie

Grundsätzlich ist man bei der Semper Constantia mit einem Vermögen ab 500.000 Euro gut aufgehoben. Doch die Bank hat auch für weniger betuchte Kunden passende Investmentmöglichkeiten. Der Semper-Share Core Europe beispielsweise ist ein typischer vermögensverwaltender Fonds, in den schon ab 1.000 Euro investiert werden kann. Er lieferte in den vergangenen drei Jahren eine durchschnittliche Performance von 14 Prozent. Man kann aber ab einer Größenordnung von 100.000 Euro auch genauso veranlagen, wie es die Eigentümer der Bank mit ihrem Geld machen.

Das Semper-Owners Portfolio ist ein Fonds, der aktuell zu 40 Prozent in Anleihen und knapp 30 Prozent in Aktien investiert. Rund 20 Prozent machen alternative Investments aus. Der Rest ist Cashbestand. Der zu Jahresbeginn gestartete Fonds hat bei sehr niedriger Volatilität seither ein Plus von 6,5 Prozent gemacht. Erst ab einem Betrag von zwei Millionen Euro setzt das Asset Management der Semper Constantia auf Einzeltitel in den Portfolios. Wer mehr als fünf Millionen Euro veranlagen möchte, für den legt die Privatbank dann sogar einen eignen individuellen Spezialfonds auf.

Den Schwerpunkt setzt die Semper Constantia bei ihrer Veranlagungsstrategie zur Vermögensverwaltung auf Aktien mit einer hohen Dividendenrendite aus dem Euroraum.

Die Privatbank verrechnet für ihre Leistungen aus Gründen der Transparenz eine vom Volumen abhängige Allin-Fee. Auf Wunsch können aber auch performanceabhängige Gebührenmodelle vereinbart werden.

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