Ohne Risiko geht's nicht

Um die Chancen für Gewinne oder Verluste mit Wertpapieren abzuschätzen, kann man Kennzahlen heranziehen. Und sich bei der Investors Challenge über Aktien informieren.

Ohne Risiko geht's nicht

WARRREN BUFFETT (li.) hat mit einer betont konservativen Veranlagungsstrategie im vergangenen Jahr mit seiner Berkshire-Hathaway-Aktie ein Plus von 30 Prozent erzielt. ELON MUSK (re.) ist weltweit der zweitgrößte Besitzer von Bitcoins. Im vergangenen Jahr hat er mit seinem 1,5 Milliarden US Dollar schweren Krypto- Portfolio 100 Millionen Gewinn gemacht.

Es gibt wohl kaum zwei Anleger, die unterschiedlicher sind als Warren Buffett und Elon Musk. Der eine setzt ganz auf Sicherheit. Der andere fährt volles Risiko. Der Tesla-Gründer besitzt als einziges Investment neben seiner Firma Bitcoins im Wert von 1,503 Milliarden US Dollar. Das Portfolio von Buffetts Investment Holding Berkshire Hathaway besteht aktuell aus rund 50 Aktien von Apple, Amazon über Coca- Cola, Procter & Gamble bis Kraft Heinz. Es ist kaum möglich, zu sagen, welche Strategie richtig ist.

Sowohl Buffett als auch Musk haben gute Gewinne gemacht. Jeder Investor muss seine eigene Risikotragfähigkeit herausfinden. Unabhängig davon, wie viel Vermögen er besitzt. Klar ist mittlerweile nur: Ohne Risiko geht es nicht. "Die Zeit, als man Geld auf ein Sparbuch legen und eine Rendite erwarten konnte, ist vorüber. Wer eine Rendite erwirtschaften und Vermögen aufbauen möchte, der kommt an Aktien nicht mehr vorbei", betont Stefan Haid, Leiter des Asset Managements bei der Hypo Tirol Bank.

Allerdings sind Aktien-Investments eben auch immer mit einem gewissen Risiko verbunden. "Bei der Anlageentscheidung muss -wie bei allen Investments - zwischen Rendite und Risiko die richtige Balance gefunden werden. Aus diesem Grund sollten Anleger auf eine Streuung ihres Kapitals setzen, um ausgewogen zu investieren und gleichzeitig die Chance auf attraktive Renditen zu nutzen", sagt bankdirekt.at-Leiter Manfred Nosek.

EINSCHÄTZUNG. Natürlich gibt es eine Vielfalt an Kennzahlen, mit denen sich das Risiko einer Aktie oder eines Investmentfonds einschätzen lässt. Die wichtigsten wie Volatilität, Maximum Draw Down oder Sharpe Ratio sind im Kasten angeführt. Eine der besten Möglichkeiten, die Anleger zur Risikoabschätzung nutzen können, ist jedoch, sich gründlich über ein Unternehmen, dessen Aktie sie kaufen möchten, zu informieren.

Und diese Information dann auch noch mit einem guten Berater zu hinterfragen. Schon beim Kauf eines Smartphones werden unzählige Testberichte gelesen, bevor eine Entscheidung getroffen wird. Ähnlich sollte es beim Kauf von Wertpapieren sein. Schließlich erwirbt man mit einer Aktie einen Anteil an einem Unternehmen. Daher sollte man sich z. B. über künftige Gewinnchancen des Unternehmens informieren.

Der trend versucht, auf seinen Finanzseiten und im Rahmen der Investors Challenge Hilfestellung zu geben, und beschreibt sowohl die wesentlichen wirtschaftlichen und strategischen Entwicklungen sowohl des Unternehmens als auch seiner Aktie. Denn einer der Leitsätze von Warren Buffett lautet: "Ich kaufe keine Aktie eines Unternehmens, dessen Geschäftsmodell ich nicht verstehe."

3 KENNZAHLEN zur Risiokoeinschätzung


  • VOLATILITITÄT gibt die durchschnittliche Schwankung einer Aktie an.
  • Der MAXIMUM DRAW DOWN ist der höchste Kursverlust, den eine Aktie in einer Periode erlitten hat.
  • Der SHARPE RATIO zeigt das Mehr an Rendite, die ein Fonds im Vergleich zu einem Sparbuch unter Berücksichtigung seiner Volatilität erzielt.


Investors Challenge #IC21

Mit Börsenwissen gewinnen

Sind Sie schon dabei bei der Investors Challenge #IC21? Stellen Sie Ihr Börsenwissen unter Beweis, sammeln Sie damit Punkte und gewinnen Sie eine Vespa Elettrica, eine Photovoltaik-Anlage von EET, einen Solar-Rucksack von SunnyBag oder eines von zahlreichen Genusspaketen von Markta. Jetzt registrieren unter investors-challenge.at