Luxus-Schuhmarke Jimmy Choo geht an die Börse

Luxus-Schuhmarke Jimmy Choo geht an die Börse

Der in Malaysia geborene Designer will Kapital über die Börse in London aufnehmen. Ein Viertel der Unternehmensanteile sollen mit dem Börsegang an Kapitalanleger abgegeben werden. Die TV-Serie "Sex and the City" machte das Unternehmen und Jimmy Choo bekannt.

London Die Luxus-Schuhmarke Jimmy Choo will im nächsten Monat in London an die Börse gehen, um Geld für eine weitere Expansion einzusammeln. Der Eigentümer JAB Luxury habe eingewilligt, 25 Prozent der Unternehmensanteile an der Londoner Börse auszugeben, teilte Jimmy Choo in London mit.

Angaben dazu, wie viel Geld eingenommen werden soll, machte das Unternehmen nicht. Berichten zufolge würde das Unternehmen dann mit rund 600 Mio. Pfund (763 Mio. Euro) bewertet.

Das Unternehmen hatte 2013 einen Umsatz von 282 Mio. Pfund erzielt. Im ersten Halbjahr 2014 erhöhten sich die Verkaufszahlen um 9,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum: 150,2 Mio. Pfund wurden zwischen Jänner und Juni dieses Jahres in die Unternehmenskasse gespült.

Der in Malaysia geborene Jimmy Choo hatte die Marke 1996 zusammen mit der britischen Salonlöwin Tamara Mellon gegründet. International bekannt wurden die Luxusschuhe unter anderem durch die Fernsehserie "Sex and the City". Auch Prinzessin Diana gehörte einst zu den Kundinnen von Jimmy Choo.

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