"Wir empfehlen an diesem Punkt im Zyklus die Finger von Gold zu lassen"

"Wir empfehlen an diesem Punkt im Zyklus die Finger von Gold zu lassen"

Die US-Großbank reiht sich damit in den Chor der Gold-Bären ein, dem auch Goldman Sachs und Credit Suisse Group angehören.

"Wir empfehlen an diesem Punkt im Zyklus die Finger von Gold zu lassen", sagte Joel Crane, Analyst in Melbourne, am Donnerstag. In einer Studie vom 7. Oktober hieß es von der Bank, dass die Rücknahme der Bondkäufe durch die Fed “verschoben, aber nicht aufgehoben” sei und der Haushaltsstreit in den USA beigelegt werde, bevor es zu einer Zahlungsunfähigkeit komme. "Daher sehen wir auf kurze Sicht oder nächstes Jahr wenig Aufwärtspotenzial für Gold."

Der Goldpreis wird der Studie zufolge 2014 im Schnitt 1313 Dollar pro Unze betragen - und damit niedriger ausfallen als die Prognose von 1420 Dollar für dieses Jahr. Der Trend setze sich fort: Im Jahresschnitt falle der Goldpreis wohl bis ins Jahr 2018 hinein.

Gold-Verkauf als "Top-Empfehlung"

Der Verkauf von Gold im kommenden Jahr sei ein "Slam Dunk", erklärte Jeffrey Currie, Goldmans Leiter für Rohstoff-Research in Anlehnung an einen Wurf beim Basketball, bei dem der Ball kraftvoll in den Korb gestopft wird. Und sein Kollege von Credit Suisse, Ric Deverell, sagte am 8. Oktober, dass der Verkauf von Gold 2014 seine Top-Empfehlung bei Rohstoffen sei.

Der Goldpreis läuft 2013 auf den ersten Jahresverlust in 13 Jahren zu. Seit Anfang dieses Jahres ist der Preis des Edelmetalls um 22 Prozent gesunken.

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