Veranlagung: Immobilien und Gold lösen Sparbücher ab

Veranlagung: Immobilien und Gold lösen Sparbücher ab
Veranlagung: Immobilien und Gold lösen Sparbücher ab

Grundbuch statt Sparbuch - der Slogan aus der Zeit der Wirtschaftskrise hat bei den aktuellen Niedrigzinsen immer noch Saison.

Sparbücher haben als beliebteste Anlageform der Österreicher ausgedient. Jetzt wird lieber in Immobilien investiert. Das Edelmetall Gold ist mittlerweile ebenso beliebt wie einst das Sparbuch, zeigt eine Umfrage des Edelmetallhändlers philoro geändert.

Die Österreicher haben immer weniger Lust, mit dem Sparbuch Geld zu verlieren und stecken ihre Ersparnisse lieber in Immobilien. Häuser, Eigentumswohnungen und Grundstücke überholen sogar zum ersten Mal das Sparbuch. Nur noch 25 Prozent von 1.000 befragten Personen, die älter als 18 Jahre sind und über ein Haushaltsnetto-Einkommen ab 2.000 Euro verfügen, sehen das Sparbuch als bevorzugte Anlageform. Der Edelmetallhändler philoro hat die Umfrage in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut Gallup erstellt.

Gold und Sparbuch gleich beliebt

Der weitaus größte Teil, 66 Prozent sieht Immobilien, dazu zählen Eigentums- und Vorsorgewohnungen, als bevorzugte Veranlagungsform. Gleichauf mit dem Sparbuch liegen Edelmetalle Gold und Silber in der Beliebtheitsskala der Österreicher bei der Veranlagung. Allerdings ist Gold bei Männern als Form der Veranlagung deutlich beliebter als bei Frauen. So sehen 32 Prozent der männlichen Befragten Gold als bevorzugtes Investment, bei Frauen sind es nur 18 Prozent.

philoro Geschäftsführer Rudolf Brenner nennt Gründe für Investments in Gold: "Die negative Korrelation zu Aktienmärkten macht Gold zu einem idealen Hedge. Wer in Gold investiert, braucht sich zudem keine Sorgen machen, dass etwa Gläubiger ausfallen, die Anlage plötzlich wertlos oder nicht mehr veräußerbar ist. Und vor dem Hintergrund der weltweit stark steigenden Staatsverschuldung, die mittlerweile um 40 Prozent höher ist als vor der letzten Krise, bildet Gold eine gute Möglichkeit sein Vermögen abzusichern.

Wertpapiere auf Platz drei

Dicht hinter der Veranlagung von Gold und Silber landet bei den Österreichern in der Beliebtheitsskala Wertpapiere. 24 Prozent der Befragten legen ihr Geld bevorzugt in Aktien, Anleihen und Fonds an. Auch in diesem Bereich sind es Männer, die sich stärker dafür begeistern können als Frauen. So wählen 29 Prozent der männlichen Teilnehmer der Umfrage diese Veranlagungsform, aber nur 19 Prozent der Frauen.

Frauen: Sicherheit bevorzugt

Vor allem Frauen lieben sichere Investments. So bezeichnen 69 Prozent der befragten Frauen Immobilien als bevorzugte Veranlagungsform und nur 63 Prozent der befragten Männer. Auch Sparbüchern sind bei Frauen beliebter als bei Männern. Generell sind sie auch etwas skeptischer was ihr Vertrauen in die Sicherheit von Geldanlagen ist. 10 Prozent der befragten weiblichen Teilnehmer würden das Geld lieber ausgeben, da ihrer Einschätzung nach keine Anlage wirklich sicher ist. Bei den Männern liegt dieser Anteil bei zehn Prozent.

Österreicher bevorzugen laut einer Umfrage von Gallup und philoro bei ihrer Veranlagung Immobilien und Gold.

Österreicher bevorzugen laut einer Umfrage von Gallup und philoro bei ihrer Veranlagung Immobilien und Gold.

Geld

Edles Metall: Gold wird wieder glänzen

Gold

Goldpreis: Glänzende Performance

Gold

Goldpreis: Eine Wette auf 1.000 Dollar