Goldpreis wieder auf Talfahrt

Goldpreis wieder auf Talfahrt

Gold verliert derzeit als Geldanlage an Wert. Der Goldpreis sinkt weiter, Spekulationen über das Auslaufen des Anleihe-Kaufprogramms der US-Notenbank Fed belasten das Edelmetall. Experten stehen dennoch weiter dazu.

Frankfurt. Mit Beginn des Ausstiegs aus der ultralockeren Geldpolitik sinkt derzeit die Attraktivität des Goldes als Inflationsschutz. Händler rechneten mit Preisabschlägen, sollten die am Freitag anstehenden Monatsdaten vom US-Arbeitsmarkt besser als erwartet ausfallen. "Der Goldpreis könnte dann auf 1.220 Dollar fallen", sagte ein Händler.

Die Fed hat ihre Geldpolitik von einer nachhaltigen Verbesserung der Lage am Arbeitsmarkt abhängig gemacht. In der nächsten Woche werden die Notenbanker zum letzten Mal in diesem Jahr turnusmäßig die Geldpolitik beraten. Anleger vermuten, dass ein guter Arbeitsmarktbericht die Fed dazu bewegen könnte, eine Verringerung ihrer Anlagenkäfe von derzeit monatlich 85 Milliarden Dollar anzukündigen. Die meisten Fachleute rechnen mit einer Drosselung der Geldflut für März 2014. Der Goldpreis sank im laufenden Jahr bereits enorm: Ende 2012 notierte die Feinunze Gold noch bei 1.674,34 Dollar. Etliche Goldspezialisten sehen in der aktuellen Wertberichtigung allerdings keinen anhaltenden Trend, sondern prognostizieren, dass der Goldpreis bald wieder anzieht und sich in Richtung der 2.000 Dollar Marke bewegt.

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