Gold: IWF nutzt Rekordhoch und holt sich 2,7 Milliarden Dollar

Gold: IWF nutzt Rekordhoch und holt sich 2,7 Milliarden Dollar

2,7 Milliarden Dollar hat der Internationale Währungsfonds 2009 und 2010 aus dem Verkauf von Fonds-Goldreserven lukriert. Das Geld soll jetzt an die Mitgliedsstaaten ausgezahlt werden.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) will 2,7 Milliarden Dollar Gewinn aus dem lukrativen Verkauf von Fonds-Goldreserven an seine 188 Mitgliedsländer ausschütten. Zur Bedingung macht der Fonds nach Angaben vom Freitag aber, dass die Gelder zu mindestens 90 Prozent in ein spezielles Kreditprogramm für arme Länder gesteckt werden. Der IWF hatte sich den Rekord-Goldpreis zunutze gemacht und in den Jahren 2009 und 2010 mit dem Verkauf von tonnenweise Gold einen Extragewinn von insgesamt 3,8 Milliarden Dollar eingefahren. Eine erste Tranche von 1,1 Milliarden wurde bereits bereitgestellt und das Geld zu 87 Prozent in das Null-Zins-Kreditprogramm reinvestiert.

Erst wenn die Marke von 90 Prozent erreicht ist, erhalten die Länder tatsächlich das Geld. Die Gewinne aus dem Goldverkauf werden an die IWF-Mitglieder nach demselben Schlüssel verteilt, nach dem auch die Zahlungen an den IWF gestaffelt sind. Deshalb werden die USA, Japan, Frankreich, Deutschland, Großbritannien und China das meiste Geld erhalten.

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