Gold-Hype in Indien

Gold-Hype in Indien

Der Erholungslauf beim Goldpreis geht weiter. Auch wenn die Mittelabflüssen aus Gold-ETFs im April ein Rekordniveau erreicht hatten, bleibt die Nachfrage nach physischem Gold weiter extrem hoch. Besonders in Indien.

So deutet der Index für die physischen Goldflüsse nach Indien weiterhin auf eine überaus starke Nachfrage, die mindestens beim Fünffachen des Durchschnittswerts der letzten 12 Monate liegt. Die UBS schreibt in einer Studie: Prämien in Indien "ziemlich hoch" und Angebot "extrem begrenzt".

Die Daten am "Papiermarkt" zeigen dagegen Dchauderhaftes: Im April haben sich Invstoren so stark aus Gold-ETFs zurückgezogen wie nie zuvor. Die Bestände im weltgrößten börsennotierten Indexfonds (ETF) auf das Edelmetall, dem SPDR Gold Trust , fielen um rund 143 Tonnen auf 1078 Tonnen, wie der Fonds am Mittwochabend mitteilte. Die Abflüsse summierten sich nach aktuellen Preisen auf 6,6 Milliarden Dollar.

Während die tonangebenden institutionellen Investoren massiv Gelder aus Gold-ETFs abzogen, nutzen Privatanleger die niedrigeren Preise jedoch zur Schnäppchenjagd: In den USA wurden im April so viele American Eagle-Goldmünzen verkauft wie seit Dezember 2009 nicht mehr.

Dementsprechend scheinen die physischen Goldkäufe den Preis nicht nur zu stabilisieren sondern Richtung altes Niveau zu treiben. Immerhin hat der Goldpreis seit seinem Tief nach dem jüngsten Crash bereits wieder über zehn Prozent gewonnen.

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