Gold-ETF: Geldabflüsse lagen 2013 bei 874 Tonnen

Gold-ETF: Geldabflüsse lagen 2013 bei 874 Tonnen

Nach Berechnungen der britischen Bank Barclays summierten sich die Abflüsse aus Gold-ETFs im Vorjahr auf 874 Tonnen. Das ist fast so viel wie der gesamte Goldbestand der Schweiz und entspricht rund einem Drittel des Gold-ETF-Bestandes von Anfang 2013. Dieser enorme Geldabfluss hat den Goldpreis erheblich unter Druck gebracht.

Noch 2009 und 2010 sind ingesamt 21 Milliarden Dollar in diese Gold-Fonds geflossen. Zum Vergleich: Der SPDR Gold Trust, dieser wurde vor rund neun Jahren als erster Gold -ETF aufgelegt, umfasst in seiner Hochphase ein Volumen von 58 Milliarden Dollar.

Diese börsenotierten Indexfonds auf Edelmetalle, speziell auf Gold, haben eine eindrucksvolle Erfolgsgeschichte hinter sich. Diese Fonds auch spielen eine wichtige Rolle bei der Kursentwicklung von Gold und Silber. Der Internationale Währungsfonds hält Gold-ETFs mittlerweile die hohen Kursschwankungen bei Gold für stark mitverantwortlich. Für den massiven Geldabfluss sind vor allem große Hedgefonds und große Vermögenserverwalter verantwortlich, die in der Boomphase im großen Stil investiert haben. Experten gehen davon aus, dass die Mittelabflüsse aus diesen Fonds, zumindest kurzfristig, noch anhalten.

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