Deutschland: Private Haushalte besitzen 8000 Tonnen physisches Gold

Eine Studie von der Steinbeis-Hochschule Berlin im Auftrag von Heraeus ergab, dass bereits 7% der weltweit im Umlauf befindlichen Goldbestände sich im Besitz von deutschen privaten Haushalten und der Bundesbank befinden.

Deutschland: Private Haushalte besitzen 8000 Tonnen physisches Gold

Dies entspricht einem aktuellen Gegenwert von etwa 493 Mrd. Euro. Die deutschen Privathaushalte besitzen insgesamt etwa 8000 Tonnen physisches Gold in Form von Münzen und Barren mit einem aktuellen Gegenwert von etwa 346 Mrd. Euro.

Bezogen auf das Gesamtvermögen der Deutschen - im Ausmaß von 10 Billionen Euro - beträgt der Anteil von Gold nahezu 4%. Der Wert des Goldes übersteigt bereits den Wert von Direktanlagen in Aktien (2,1%), Renten (2,5%) und Investmentfonds (3,9%). Spitzenreiter bleiben weiterhin Immobilien (50%) und Einlagen bei Banken sowie Versicherungen (20%).

Der Anteil der Goldbesitzer in Deutschland umfasst mittlerweile 69%, die Hälfte der Privatpersonen verfügt zudem über Goldschmuck. Im Schnitt ergibt sich für jeden Bundesbürger über 18 Jahre ein Besitz von 55g Gold in Schmuckform und 62g in Form von Barren oder Münzen. Bevorzugte Abwicklung des Golderwerbs war der Kauf vor Ort (76% haben sich dafür entschieden), der Anteil der Onlinekäufe umfasste 24%.

Als Hauptmotive für ein Goldinvestment wurde der langfristige Werterhalt sowie die langfristige Anlageperspektive und der unmittelbare physische Besitz angegeben. 96% der Privatpersonen, die sich in der Vergangenheit für ein Goldinvestment entschieden haben sind mit ihrer Entscheidung zufrieden und gaben an, weitere Investments zu tätigen.

Die Studie belegt ganz eindeutig, dass die Beliebtheit von Gold bei deutschen Privatpersonen weiterhin Bestand hat. Der physische Besitz ist in den letzten beiden Jahren weiter gestiegen, das Edelmetall besitzt nach wie vor den Status als sicherer Hafen.