Ben Bernanke drückt Gold und Silber

Ben Bernanke drückt Gold und Silber

Der Ausverkauf bei den zuletzt als Inflationsschutz gesuchten Edelmetallen Gold und Silber beschleunigt sich.

Die Gold-Feinunze verbilligt sich um 4,7 Prozent auf 1287,60 Dollar, Silber um 7,4 Prozent auf 19,73 Dollar. Beide sind damit so günstig wie seit September 2010 nicht mehr. Der US-Gold-Future bricht um bis zu 6,4 Prozent ein.

Mit einem Ende der Geldflut in den USA dürften auch die Inflationsängste für die weltgrößte Volkswirtschaft etwas schwinden. Somit fällt ein wichtiges Argument für die Gold- oder Silberanlage fort. Zudem steigen die Renditen an den Anleihemärkten, was die letztlich zinsfreien Edelmetalle unattraktiver für Investoren macht. Der Goldpreis hat daher in diesem Jahr schon um rund 22 Prozent abgewertet. Silber verbilligte sich um über 30 Prozent.

Vor allem viele Großinvestoren haben sich in den vergangenen Monaten von ihrem Papier-Gold - den Gold-ETFs - getrennt. Per Mittwoch fielen die Bestände des weltgrößten Gold-ETFs SPDR Gold Trust erstmals seit vier Jahren unter 1000 Tonnen. Viele Kleinanleger hatten zuletzt den Preisverfall genutzt, um Gold- und Silbermünzen zu kaufen. Zeitweise gab es sogar Lieferengpässe.

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