"An der Integrität, Reputation und Sicherheit der ausländischen Gold-Lagerstellen gibt es keinen Zweifel"

"An der Integrität, Reputation und Sicherheit der ausländischen Gold-Lagerstellen gibt es keinen Zweifel"

Die deutsche Bundesbank ist bei den Goldreserven anderer Meinung als der deutsche Rechnungshof. Dieser hatte die Zentralbank aufgefordert hat, den Wert der im Ausland gelagerten Goldreserven zu prüfen.

Bundesrechnungshof und Bundesbank vertreten “unterschiedliche Auffassungen” schrieb die Bank heute in einer Stellungnahme auf ihrer Website. Die ausländischen Zentralbanken, die das Gold lagerten, würden der Bundesbank jährlich Bestandsbestätigungen an Feinunzen Gold als Grundlage für die Bilanzierung zukommen lassen. “An der Integrität, Reputation und Sicherheit dieser ausländischen Lagerstellen gibt es keinen Zweifel”, schreibt die deutsche Zentralbank. Bei den Banken handelt es sich, wie die BuBa ebenfalls schreibt, um die Federal Reserve Bank of New York, die Bank of England und die Banque de France.

Die Bundesbank verwaltet die nationalen Währungsreserven mit Goldreserven von 3396 Tonnen Gold zu 21. Dezember 2011. Ein Teil des Goldes befindet sich in Frankfurt.

Der Bundesrechnungshof hatte am Montag eine regelmäßige Inventur der im Ausland gelagerten deutschen Goldreserven gefordert. Der Wert der Reserven sei “noch nie aufgenommen” worden, so der Rechnungshof.

Die Bundesbank habe bereits Schritte eingeleitet, um in den nächsten drei Jahren jeweils 50 Tonnen Gold zurück nach Deutschland zu holen, die derzeit bei der Federal Reserve in New York gelagert werden. Hier werde es einer eingehenden Prüfung unterzogen.

“Ungeachtet der bestehenden Rechtsauffassung wird die Bundesbank Anregungen des Bundesrechnungshofs, soweit es möglich ist, aufgreifen. ,” schrieb die Bundesbank weiter.

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