Girokonten im Test - es lohnt sich, die Konditionen zu prüfen

Girokonten im Test - es lohnt sich, die Konditionen zu prüfen

Wer ein Bankkonto eröffnet geht in der Regel eine Beziehung ein, die länger währt als eine durchschnittliche Ehe. Die Konditionen der Institute sind aber so unterschiedlich, dass sich ein eingehender Check lohnt. Worauf es dabei ankommt.

Kein Girokonto zu besitzen, ist heute fast ein Ding der Unmöglichkeit. Ein Konto wird benötigt, damit Gehalt, Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe überwiesen oder Miete, Strom und andere Posten abgebucht werden können. Ohne Konto ist das praktisch nicht mehr möglich.

In der Regel bietet jede Bank ihren Kunden die Möglichkeit an, ein Girokonto zu eröffnen. Allerdings sind die Bedingungen sehr unterschiedlich. Es gibt einige Punkte, auf die man achten sollte, ehe man sich entscheidet.

Vorsicht bei hohen Überziehungszinsen

Jeder Kunde sollte sich vor allem über die Gebühren informieren. Auf den ersten Blick scheint es positiv, wenn keine Grundgebühren verrechnet werden, dafür können an anderer Stelle erhöhte Kosten fällig werden. Der Vergleich auf www.girokonto.at ist daher eine gute Möglichkeit, sich einen Überblick zu verschaffen. Das ist besonders der Fall, wenn eine Kreditkarte angefordert oder das Konto überzogen wird und Überziehungszinsen fällig werden.

Ein Überziehungskredit ist im Allgemeinen möglich, wenn ein regelmäßiges Gehalt nachgewiesen werden kann. Wie hoch er ausfällt, richtet sich nach der Höhe des Gehaltes, kann aber mit etwas Verhandlungsgeschick auch großzügiger ausfallen. Allerdings ist zu beachten, dass die Überziehungszinsen meistens höher sind als der Zinssatz für einen Ratenkredit. Wer sein Konto überzieht, um eine größere Anschaffung zu machen, ist daher oft besser beraten, einen Ratenkredit über die entsprechende Summe abzuschließen. Die Konditionen dafür sollten in den Vergleich einbezogen werden.

Guthabenzinsen sind bei einem Girokonto zwar relativ selten, mit etwas Glück findet man jedoch eine Bank, die diese Zinsen gewährt.

Individuelles Verhalten einplanen

Um den richtigen Anbieter auszuwählen, ist es wichtig, das individuelle Verhalten zu kennen. Die Menge der Daueraufträge, Überweisungen und Geldabhebungen am Automaten macht sich oft finanziell bemerkbar. Eventuell bietet die favorisierte Bank sogar ein Pauschalangebot an. Allerdings sollte dann sicher sein, dass der Kunde die vereinbarte Anzahl nicht überschreitet, da sonst hohe Zusatzkosten entstehen können.

Zusatzkarte für den Nachwuchs

Gibt es einen Ehepartner, der über das Konto ebenfalls verfügen soll? Dann ist es ratsam, die Gebühren für die Erstellung der Partnerkarte und die entsprechenden Gebühren ebenfalls zu vergleichen.

Bei Karten für den jugendlichen Nachwuchs sieht es etwas anders aus: Sie sind zwar im Allgemeinen kostenlos, allerdings stellt nicht jede Bank automatisch eine Bankomartkarte für die Jugendlichen aus.

Beratung per Hotline

Wer überwiegend online mit seinem Geld arbeitet, wird sich kaum für die Öffnungszeiten der nächsten Filiale interessieren. Dennoch sollte die Möglichkeit nicht unterschätzt werden, einen Ansprechpartner zu haben, mit dem ein persönliches Gespräch bei Problemen geführt werden kann. Natürlich bieten Banken in der Regel eine Hotline an, an die sich Kunden bei Problemen wenden können. Zum einen können sich die Preise für das Telefonat deutlich unterscheiden, zum anderen sind die Qualität der Beratung und die Kundenzufriedenheit wichtig.

Es lohnt sich daher, die Hotline zu testen, um zu sehen, wie gut die individuelle Betreuung stattfindet.
Interessenten, die ausführlicher mit den verschiedenen Banken beschäftigen möchten, empfehlen wir den FORMAT-Test " Österreichs beste Online-Banken: Konditionen, Sparzinsen, Kredite - was Direktbanken bieten"

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