Werden Sie Börseprofi 2010: Spielerisch alles über Aktien, Fonds und Zertikate lernen

Beim neuen Börsespiel können alle Teilnehmer drei Monate lang wertvolle Erfahrung mit Aktien, Fonds und Zertifikaten sammeln sowie drei Reisen und den Hauptpreis von 30.000 Euro gewinnen.

Mut macht sich doch bezahlt. Speziell für verwegene Investoren, die im Jänner trotz der krachenden Börsen zum Papier des österreichischen Sportwettenanbieters bwin griffen. Wer sich damals um 10.000 Euro bwin-Aktien ins Depot legte, blickt aktuell bereits auf ein Vermögen von 28.600 Euro. Während damit zumindest der Kauf eines Mittelklassewagens locker zu finanzieren ist, haben manche Bosse heimischer Konzerne den richtig großen Schnitt gemacht. Allen voran Hans Peter Haselsteiner, der heuer mit frisch erworbenen Strabag-Aktien astronomische 50 Millionen Euro Kursgewinn einfahren konnte. Euphorie dürfte auch bei Investor Rudolf Fries herrschen. Er hat mit Immofinanz-Papieren seit Jahresbeginn bereits 28 Millionen Euro verdient.

60.000 Euro Spielkapital
Wer selbst an der Börse Erfolg haben will, kann beim FORMAT-Börsespiel „Börseprofi 2010“, das am 1. Dezember startet, ganz ohne Risiko zocken. Wer an den Start geht, hat statt echtem Geld 60.000 Euro Spielkapital zur Verfügung, das zu je einem Drittel in Aktien, Fonds und Zertifikate zu investieren ist. Bei diesem Spiel haben Anleger gleich mehrere Vorteile: Man kann drei Monate lang wertvolle Erfahrungen sammeln, ohne auch nur einen einzigen Cent seiner Ersparnisse aufs Spiel zu setzen. FORMAT wird das Börsespiel über die ganze Laufzeit begleiten und nützliche Tipps geben, wo interessante Chancen warten. Dazu gibt es eine Reihe von Seminaren, in denen erfahrene Experten Ratschläge erteilen. Unter allen Teilnehmern wird der Hauptpreis, ein Wertpapierdepot beim Onlinebroker bankdirekt.at in Höhe von 30.000 Euro, verlost. Das heißt: Ein absoluter Börsenneuling hat die gleichen Chancen wie ein arrivierter Experte. Natürlich wird auch Leistung belohnt: Die drei Teilnehmer, die mit ihrem Depot am Ende den höchsten Gewinn erzielt haben, gewinnen jeweils eine Reise. Dazu kommen Netbooks als Wochenpreise. In ­einer eigenen Studentenwertung ist ein VIP-Praktikum in der RLB OÖ zu gewinnen. Die Teilnahme auf www.boerseprofi.at ist kostenlos (siehe Spielanleitung ) .

Mit Vollgas oder auf Nummer sicher?
Ganz entscheidend für ein gutes Abschneiden im Börsespiel ist die richtige Grundstrategie. Ist man eher vorsichtig, oder setzt man voll auf Angriff? Generell waren zumindest im bisherigen Jahresverlauf die mutigen „Börsenbullen“ die strahlenden Sieger. So brachte das Kursfeuerwerk den Anlegern, die auf die im Vorjahr schwer gebeutelte Wiener Börse setzten, spektakuläre Gewinne. Der Wiener Leitindex ATX legte um 51 Prozent zu. Innerhalb des Index fuhren Aktien mit erhöhtem Risiko, wie etwa die von Banken, besonders hohe Kursgewinne ein. Wer an ein Weiterlaufen des Trends glaubt, kann im Börsespiel auf die Aktien setzen, die zuletzt schon gut gelaufen sind. Es stehen nicht nur österreichische und deutsche Papiere zur Wahl, sondern auch die wichtigsten Aktien der New Yorker Wall Street und der US-Technologiebörse NASDAQ. Auf der Seite der Optimisten steht Erika Karitnig, Aktienchefin der Bawag-PSK-Fonds: „Die Börsenrally geht bis Mitte Jänner weiter, weil weltweit noch sehr viele Milliarden Liquidität darauf warten, an der Börse investiert zu werden. Vielleicht dauert die Schönwetterphase sogar bis Ende März.“ Ganz anders dagegen Bahram Sadighian, der für ETF-Anbieter iShares den österreichischen Markt betreut: „Ich rate zu einem sicherheitsbetonten Startdepot.“ Falls Bawag-Expertin Karitnig recht hat, können die Börsespieler zumindest am Anfang auf Risiko setzen. Im Verlauf des Spiels sollte man aber die Börse laufend beobachten und gegebenenfalls die Reißleine ziehen und das Kapital in sichere Papiere umschichten. Übrigens: Zeitgleich mit dem Start des Börsespiels geht am 1. Dezember auch das neue Kurs-Informationsmodul auf www.format.at online.

Profitieren von Kursschwankungen
Neben Aktien stehen den Mitspielern auch zahlreiche Fonds und ETF (siehe Artikel ) zur Verfügung. Neben konservativen Produkten mit Staatsanleihen gibt es auch einige heiße Eisen. So hat der Kepler High Yield Corporate Rentenfonds seit Jahresbeginn bereits 55 Prozent zugelegt. Richard Woolnough, Anleihenexperte der britischen Fondsgesellschaft M&G: „Unternehmensanleihen werden weiter wesentlich höhere Erträge als Staatsanleihen abwerfen.“ Ziemlich sicher wird am Ende derjenige die Nase vorn haben, der das Depot öfter umbaut und rechtzeitig Gewinne mitnimmt. Michaela Keplinger-Mitterlehner, Vorstand der RLB Oberösterreich: „Die Börse ist keine Einbahnstraße nach oben. Mein Tipp an alle Teilnehmer ist aktives Handeln und kurzfristiges Reagieren auf Kursschwankungen.“ Die Möglichkeiten dazu sind im Börsespiel gegeben, weil täglich bis zu 20 Kauf- oder Verkaufsorder erlaubt sind. Ganz gleich, ob Sie beim Timing ein glückliches Händchen haben oder öfter mal daneben greifen: Am Ende des Spiels am 26. Februar sind alle Teilnehmer einen großen Schritt weiter auf dem Weg zum Börseprofi.

Robert Winter, Martin Kwauka

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