Welchen internationalen Ölmultis vom Anstieg des Ölpreises profitieren

Hannes Loacker ist gut für den hohen Ölpreis gewappnet. Schon zu Beginn des Jahres hat der Manager des Raiffeisen-Energy-Aktienfonds (ISIN AT0000688700) bei Ölbohrunternehmen zugegriffen. Loacker: „Diese Konzerne sind immer die Ersten, die von einem Anstieg der Rohölpreise, wie wir ihn in den vergangenen Wochen gesehen haben, profitieren.“ So konnten etwa die Aktien des in Texas ansässigen Ölservice­konzerns Smith International seit Anfang 2010 um 66 Prozent zulegen. Doch es gibt auch ­heimische Unternehmen, die vom Anstieg des ­Ölpreises profitieren. „Wir halten Aktien von Schoeller Bleckmann Oilfield (SBO) und der OMV“, so der Raiffeisen-Analyst und -Fondsmanager. Während er bei Aktien der SBO bereits erste Gewinnmitnahmen in Erwägung zieht, könnte sich der Einstieg bei den noch immer günstigen OMV-Aktien lohnen.
Nach den Öl­serviceunternehmen sind nämlich an der Börse diejenigen Konzerne an der Reihe, die das schwarze Gold fördern und verarbeiten. Loackers Favorit ist die in London ansässige BG Group (ISIN GB0008762899, siehe Chart), ein Konzern mit vielversprechenden Ölprojekten in Brasilien. Loacker: „In den nächsten zehn Jahren wird BG im Schnitt ein Produktionswachstum von acht Prozent generieren – das ist extrem viel.“ In einer noch späteren Börsenphase werden Aktien der wirklich großen Ölmultis zum Zug kommen, darunter Total, BP oder Shell. Als Faustregel gilt für Loacker: Ölmultis sind mit einem KGV unter zehn als günstig einzustufen. Ölserviceunternehmen können wegen ihrer viel höheren Wachstumsrate bereits bei einem KGV unter 15 ein Schnäppchen sein.

Carolina Burger

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