Was man als Passagier wissen muss: 5 Fakten zum Lufthansa-Streik

Was man als Passagier wissen muss: 5 Fakten zum Lufthansa-Streik

Streik Nummer 13: Bei der Lufthansa wird ab Dienstag zunächt nur die Langstrecke bestreikt.

Stornieren, Zugfahren oder warten - Fluggäste der Lufthansa sind ab Dienstag wieder gefordert. Es betrifft auch Gäste aus Österreich, die via Lufthansa die Langstrecke nutzen wollen. Streik Nummer 13 wirft seinen Schatten voraus.

Frankfurt Viele Lufthansa-Flieger bleiben am Dienstag am Boden, weil die Pilotengewerkschaft Cockpit erstmals seit März wieder zum Streik aufgerufen hat. Wegen der Arbeitsniederlegungen auf Langstreckenverbindungen von deutschen Flughäfen drohen den Passagieren deutschlandweit Verspätungen und Annullierungen.

1. INFORMATIONEN

Erster Ansprechpartner für Flugreisende ist immer die Fluggesellschaft, bei Pauschalreisen der Reiseveranstalter. Auch der jeweilige Flughafen bietet auf seiner Internetseite ausführliche Informationen über die aktuellen Abflug- und Ankunftszeiten. Bei Informationen aus dem Internet ist es sinnvoll, sich diese auszudrucken, um später einen Beleg zu haben.

2. ZUGFAHREN, STORNIEREN ODER UMBUCHEN

Einen streikbedingt gestrichenen Flug kann der Kunde stornieren, er bekommt dann sein Geld zurück. Wer trotzdem fliegen will, hat Anspruch auf einen späteren Flug. Das kann aber dauern, bis der Streik vorbei ist - und auch länger, da ein Rückstau entstehen kann.

Wer auf den Zug umsteigen will, muss sein Flugticket am Check-in-Automaten, am Lufthansa-Schalter oder über das Callcenter der Airline gegen einen Reisegutschein für die Deutsche Bahn tauschen. Bei internationalen Zugverbindungen müssen die Reisegutscheine vor Fahrtantritt noch in einem DB-Reisezentrum oder einer DB-Agentur gegen eine Fahrkarte eingetauscht werden. Für Fahrten innerhalb Deutschlands ist der zweite Schritt nicht nötig, Betroffene können dann mit dem Gutschein direkt in den Zug steigen.

3. VERSPÄTUNG

Vom aktuellen Streik ist die Langstrecke der AUA-Mutter Lufthansa betroffen - Passagiere haben bei einer Strecke von 3.500 Kilometern und mehr ab vier Stunden Verspätung Anspruch auf Betreuungsleistungen, also Telefonate, Getränke, Mahlzeiten und gegebenenfalls eine Übernachtung im Hotel. Ist der Flug zwischen 1.500 und 3.500 Kilometer lang, greift die Vorschrift ab einer Verspätung von drei Stunden, bei kürzeren Verbindungen ab zwei Stunden.

4. PÜNKTLICHKEIT

Auch bei einer großen absehbaren Verspätung sollten Passagiere immer zur ursprünglichen Abflugzeit am Flughafen sein. Es besteht sonst die Gefahr, dass die Fluggesellschaft doch früher einen Ersatzflug anbieten kann - und der Reisende ihn dann verpasst.

5. ENTSCHÄDIGUNG

Bei Annullierung, Überbuchung oder Verspätung ab drei Stunden haben Passagiere zwar laut EU-Verordnung Anspruch auf eine Entschädigung von bis zu 600 Euro - aber nur, wenn kein "außergewöhnlicher" Umstand daran schuld ist. Die Fluggesellschaften werten Streiks aber wie miserables Wetter als außergewöhnlichen Umstand. Entschädigung gibt es daher nicht.

Nähere Angaben zu den => Fluggastrechten unter der EU-Website

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