Was auf Fondsanleger und -anbieter zukommt

Von Chancen und Gefahren der Geldanlage bis zur Konsolidierung der Fondsbranche.

1. Hoffnungsträger: Die Börsen bleiben auch 2013 die Hoffnungsträger der Fondsanleger. Es ist jedoch jederzeit mit Rückschlägen der amerikanischen Wall Street, in Europa oder Asien zu rechnen.

2. Weltkonjunktur: Die Aussichten für die weltweite Wirtschaftsentwicklung sind nicht gerade rosig. Deshalb müssen Fondsanleger die aktuellen Entwicklungen ständig verfolgen.

3. Breite Streuung: Wegen der Unsicherheiten sollten Fondsinvestoren im nächsten Jahr noch höheres Augenmerk auf besonders breite Streuung ihrer Veranlagung legen.

4. Fondssparen: Mit dem Vermögensaufbau in monatlichen Raten können Fondssparer im nächsten Jahr ihr Veranlagungsrisiko deutlich reduzieren.

5. Vermögensverwaltende Fonds: Rasches Umschichten zwischen Aktien und Anleihen wird das Erfolgsprinzip der Geldanlage 2013. Investoren sollten daher einen Blick auf gute, vermögensverwaltende Mischfonds werfen.

6. Regulierung: 2013 müssen Fondsgesellschaften die AIFM-Richtlinie und Bestimmungen von UCITS V umsetzen. Auf MIFID II sollten sich Fondsanbieter jedenfalls bereits vorbereiten.

7. Kostendruck: Der anhaltend hohe Regulierungsdruck wird bei den Fondsgesellschaften zu einem weiteren Anstieg der Kosten führen. Das macht zusätzliche Effizienzsteigerungen unabdingbar.

8. Fusionen: Die Nutzung von Skaleneffekten wird für Fondsgesellschaften zum Kernthema. Kleinere Fondshäuser werden dem Druck nicht standhalten. In der Fondsbranche wird die Anzahl der Fusionen im nächsten Jahr steigen.

9. Nischenplayer: Kleine Fondsgesellschaften, die erfolgreich in Nischen tätig sind, werden auch 2013 gut über die Runden kommen.

10. Besserer Überblick: Durch die steigende Zusammenlegung und Liquidation von Fonds wird der Überblick über das breite Produktangebot der Fondsgesellschaften einfacher.