Von der Anmeldung bis zum Aktienkauf: Das Börseprofi-Spiel Schritt für Schritt erklärt

Ab 1. Dezember können Sie drei Monate lang Aktien, Fonds und Zertifikate ohne Risiko kaufen und verkaufen und zum Börseprofi 2010 werden. FORMAT bringt die Spielanleitung in Bildern).

Der Weg zum Hauptgewinn beim Börseprofi 2010, einem 30.000-
Euro-Wertpapierdepot, ist ganz einfach. Sie registrieren sich unter www.boerseprofi.at und können dann beginnen, Ihr fiktives Spielkapital von 60.000 Euro zu investieren. Dabei gelten zwei wichtige Grundregeln: Sie dürfen erstens nur höchstens zehn Prozent Ihres Spielkapitals auf ein Wertpapier setzen – was dem Grundgedanken der Vermögensstreuung Rechnung trägt. Zweitens kann nur ein Drittel des Geldes auf Aktien gesetzt werden, außerdem je ein weiteres Drittel auf Fonds & ETFs sowie auf Zertifikate (die genauen Spielregeln finden Sie unter dem entsprechenden Feld in der Navigationsleiste) . Man benötigt also mindestens 12 Titel aus drei Kategorien, um das Kapital vollständig zu platzieren. Sie müssen aber das Geld nicht zur Gänze ausgeben.

Per Mausklick zum Aktionär
Um an der Verlosung des 30.000-Euro-Preises teilzunehmen, reicht es, dass Sie ein einziges Papier gekauft haben. Sie können sich ab Freitag, dem 27. November, registrieren (siehe Spielanleitung in Bildern ) . Das Börsespiel startet dann am 1. Dezember und endet mit den Schluss­kursen des 26. Februar 2010. Es ist selbstverständlich möglich, erst später als am 1. Dezember anzufangen. Wenn Sie ein Papier ins Auge gefasst haben, können Sie durch Anklicken des Namens aktuelle Informationen bekommen. Haben Sie sich für einen Kauf entschieden, klicken Sie auf das „+“-Feld rechts, und es öffnet sich ein Orderfenster (falls nicht, müssen Sie das Öffnen von Pop-ups in ihrem Internet-Programm erlauben). Der einfachste Weg: Sie können die vorgeschlagene Anzahl akzeptieren und ­kaufen „bestens“ zu dem nächstgültigen Kurs an der Börse – dann müssen Sie nur noch den Auftrag unten rechts be­stätigen. Dann ist das Papier vorgemerkt.

Begrenzungen möglich
In der Regel dauert es noch rund eine Viertelstunde, bis Sie die Ausführung und den tatsächlichen Kaufkurs in Ihrem Depot sehen. Allerdings kann es manchmal auch deutlich länger ­dau­ern. So werden zum Beispiel Fonds erst im Laufe des nächsten Arbeitstages ­eingebucht (das ist ja auch bei echten Fonds­käufen der Fall). Falls die Börsen geschlossen sind (zum Beispiel am ­Wochenende), liegt die Order auf Wartestellung und wird erst nach dem neuerlichen Handelsbeginn ausgeführt. Die Börsen Wien und Frankfurt öffnen um neun Uhr morgens, die US-Börsen erst um 15.30 Uhr. Falls Sie nicht „bestens“ ordern, son­dern von vornherein einen maximalen Kaufkurs bestimmen wollen, können Sie ein Limit eingeben. Zum Beispiel wird bei einer Aktie, die zuletzt bei 30 Euro stand, ein Limit von 28 Euro bestimmt. Falls der Kurs an der Börse ­anschließend so weit sinkt, kommen Sie günstiger zum Zug. Allerdings kann es passieren, dass der Kurs immer über dem Limit bleibt und damit die Order nie ausgeführt wird. Achtung: Es wird nur einmal pro Minute gehandelt. Sollte das Limit nur für einige Sekunden unterschritten worden sein, wird die Order unter Umständen nicht ausgelöst.

20-mal handeln pro Tag
Es ist möglich, das Depot laufend umzuschichten. Dabei sind insgesamt 20 Transaktionen pro Tag erlaubt, also zum Beispiel zehn Käufe und Verkäufe. Allerdings darf man das Spielkonto nicht überziehen. Damit man sich neuen finanziellen Spielraum verschafft, sind also erst ­Papiere zu verkaufen. Um das Spiel ­realistisch zu gestalten, werden bei ­jeder Order Spesen abgezogen. Es gibt eine Rangliste der Spieler, es ist auch möglich, in das Depot von Mitspielern Einblick zu nehmen (wobei die echten Namen der Personen nicht aufscheinen). Die Liste wird jeweils in der Nacht neu aktualisiert. Bei etwaigen Fragen zum Spiel kann man die Spielregeln beziehungsweise die offiziellen Teilnahmebedingungen zurate ziehen. Außerdem gibt es einen Menüpunkt FAQ, wo häufige Fragen beantwortet werden. Grundsätzliche ­Informationen zu den verschiedenen Wertpapierkategorien gibt es beim Punkt E-Learning. Auch wenn Sie sich erst im Laufe des Spiels zum Börseprofi entwickeln, ist das kein Malheur – schließlich sind die Chancen auf den Hauptpreis für alle Spieler gleich.

Robert Winter, Martin Kwauka

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