SW-Umwelttechnik-Chef Wolschner: "Der Umsatzrückgang hinterlässt Spuren"

Format: Das EBIT-Ergebnis der SW Umwelttechnik ist 2009 um rund 36 Prozent auf 1,4 Millionen Euro gefallen. Woher rührt der Rückschlag?
Wolschner: 2009 war einzigartig. Im Infrastrukturbereich brach der Umsatz um rund 65 Prozent ein. In Ungarn, unserem wichtigsten Markt, haben wir 2008 noch 60,9 Millionen Euro Umsatz gemacht, im Vorjahr waren es nur noch 31 Millionen.

Format: Wie haben sich die Margen entwickelt?
Wolschner: Im Industriebereich sind die Margen um 10 bis 20 Prozent gesunken. Positiv ist, dass wir günstiger einkaufen: Der Stahlpreis ist um die Hälfte gesunken. Und in der Sparte Wasserschutz gerieten die Margen nicht unter Druck.

Format: Wie geht es weiter, welchen Umsatz prognostizieren Sie für das Geschäftsjahr 2010?
Wolschner: Beim Umsatz rechne ich heuer mit einem Anstieg auf 80 Millionen Euro. Das entspricht nahezu dem, was wir 2006 vor dem Ausbruch der Krise hatten. In Ungarn werden wir neue Aufträge aus dem kommunalen Bereich bekommen, auch in Rumänien wird es ab Jahresmitte bergauf gehen.

Interview: Carolina Burger

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