Staatsanleihen haben sich als sicherer Hafen für risikoscheue Anleger erwiesen

Das vergangene Jahr brachte Anlegern von Staatsanleihen traumhafte Renditen – durchschnittlich waren es acht Prozent. Im gerade begonnenen Jahr wird sich daran aber einiges ändern. Der sichere Hafen, in den sich ­Anleger während der vergangenen Mo­nate in Scharen flüchteten, ist gesteckt voll. Der Kurs des deutschen Bund Future, der wichtigsten Messlatte für zehnjährige Euro-Staatsanleihen, liegt deshalb auf Rekordniveau, die Rendite ­rasselte mit etwa drei Prozent wieder ein Stückchen tiefer in den Keller.

"Nicht mehr viel zu holen"
HSBC-Experte Christian Heger: „Bei Staatsanleihen ist nicht mehr viel zu holen.“ Das belegt etwa die Rendite in Höhe von rund zwei Prozent, die aktuell eine zehnjährige österreichische Bundesanleihe mit einem Kupon von 5,5 Prozent (AT0000384938) bringt. Experten rechnen damit, dass der Kurs des Bund Future noch weiter steigen wird. Deshalb werden die Renditen auf einem sehr niedrigen Niveau verharren. Viele ­risikoscheue Privatanleger und auch ­institutionelle Investoren suchen allerdings Sicherheit um jeden Preis. Daher liegen Euro-Staatsanleihen nach wie vor im Trend. Heger: „Solange die Inflation so niedrig bleibt, ist Sicherheit Trumpf, und die Rendite ist zwar klein, aber für das sehr geringe Risiko in Ordnung.“

Von Robert Winter und Ingrid Krawarik

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