Schöne Bescherung

Schöne Bescherung

Für den Handel kommt nach Weihnachten gleich die nächste heiße Zeit. Pünktlich am 27. Dezember werden die Geschäfte von jenen gestürmt, die ihre Geschenkgutscheine eintauschen möchten. Dazu kommen noch jene, die vom Partner ein Smartphone geschenkt bekommen haben - und von den Eltern auch. Stress und Ärger ist auf beiden Seiten vorprogrammiert. Welche Rechte haben Konsumenten aber beim Einlösen von Gutscheinen oder der Rückgabe von Waren?

Im Fall der seit Jahren schwelenden Frage der Gültigkeit von Gutscheinen hat der Oberste Gerichtshof heuer ein klares Urteil gesprochen. Die Befristung von Gutscheinen ist nicht gültig (siehe " Worauf Sie beim Einlösen von Gutscheinen achten müssen ").

Beim Umtausch oder der Rückgabe von Waren haben Konsumenten aber nicht so gute Karten. Entgegen des landläufigen Gebrauchs gibt es kein Recht auf Umtausch von Waren. Die freundliche Bemerkung der Verkäuferin ("Ihre Frau kann es ja umtauschen“), wenn sie dem hilflosen Ehemann ein zehn Jahre altes Modell verkauft, ist so falsch wie ihr Lächeln.

Des Öfteren enthalten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Mode- oder Kaufhäusern zwar ein Umtauschrecht, aber wer liest die schon in der Hektik des Weihnachtseinkaufs. Bei teuren Geschenken sollte man sich das Umtauschrecht daher extra auf der Rechnung bestätigen lassen.

Mangelhafte Ware

Was auch die Stimmung am Weihnachtsabend anheizt: Der Computer hat im Shop funktioniert, zuhause aber nicht mehr. In diesem Fall kann der Kunde bis zu sechs Monaten nach dem Kauf meist erfolgreich reklamieren. Es liegt in diesem Fall beim Verkäufer, nachzuweisen, dass die Ware beim Verkauf in Ordnung war und der Schaden erst danach entstanden ist. Je nach Mangel muss das defekte Produkt umgetauscht oder repariert werden. Auch die Rückgabe des Geldes ist in diesem Fall möglich.

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