Mithilfe von Garantieprodukten können Investoren KESt-freie Erträge erzielen

Niedrige Einstiegskurse machen Garantiezertifikate derzeit zu einem attraktiven Investment. Denn gerade jene Produkte, die unter ihrem Ausgabekurs von 100 notieren, bringen bis zu diesem Emissionskurs einen KESt-freien Ertrag. Philipp Arnold, Zertifikateexperte der Raiffeisen Centrobank (RCB): „Im Umfeld fallender Sparbuchzinsen bieten sich Garantiezertifikate als Sparbuchersatz an.“ So zahlt der CECEXT-Winner (ISIN AT0000A038M7), der an den stark gefallenen Osteuropa-Index der Wiener Börse gekoppelt ist, derzeit eine Rendite von knapp vier ­Prozent. Die 100-prozentige Kapital­garantie greift am Laufzeitende (2013). Garantiegeber ist die RCB.

Wenige neue Produkte am Markt
Die Royal Bank of Scotland (RBS, vormals ABN Amro) hat mehrere Garantieprodukte im Talon. Darunter die RICI Enhanced Kapitalschutz Anleihe (ISIN DE000AA01JM9), wo der Einsatz bei Fälligkeit 2013 zu 90 Prozent gesichert ist. Die Anleihe partizipiert zu 95 Prozent an der Entwicklung des Jim-Rogers-Rohstoffindex. Derzeit kommen allerdings kaum neue Garantieprodukte auf den Markt. Eine Ausnahme ist die dritte Auflage des Best Garant Umwelt III (ISIN AT000B002431) der Erste Bank, die auf einen Aktienkorb aus Umwelttiteln setzt. Das Zertifikat mit fünfjähriger Laufzeit und einer 100-Prozent-Garantie zahlt jährlich mindestens 3,75 Prozent Zinsen und einen Bonus von drei Prozent, wenn keine der 20 enthaltenen Aktien mehr als 30 Prozent an Wert verliert.

Von Robert Winter und Ingrid Krawarik

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