Mit Allwetterfonds durch turbulente Zeiten

Das Crashjahr 2008 meisterte der Mischfonds Carmignac Patrimoine mit einer schwarzen Null, um dann im Folgejahr gleich 17,6 Prozent zu gewinnen. Auch das leichte Minus von 2011 war im heurigen Jänner schon wieder mehr als wettgemacht. Der Fonds kommt damit dem Traumziel eines Anlegers, bei steigenden Börsen dabei zu sein und bei fallenden möglichst wenig zu verlieren, ziemlich nahe.

Erfolgsgeheimnis des Fonds ist eine flexible Aktienquote, die zwischen null und 50 Prozent variieren kann, und das Geschick des Fondsstrategen Frédéric Leroux, rechtzeitig zwischen Gasgeben und Bremsen zu wechseln. Auch die anderen zehn Fonds in der Liste haben sich in den vergangenen Jahren hervorragend geschlagen, wobei einige eher offensiv agieren und andere vorsichtiger. Die Strategien der ein­zelnen Fondsmanager unterschieden sich aber deutlich. So wird die Aktienquote beim Bantleon Opportunities entweder ganz auf null oder auf 20 Prozent festgesetzt.

BlackRock schichtet stark innerhalb der Aktien und Anleihen um. C-Quadrat-Arts-Manager Leo Willert folgt einem Computer-Trendmodell, das die Aktienquote stufenlos zwischen null und 50 Prozent variiert. Beim M&G Optimal Income kauft Fondsmanager Richard Woolnough primär Unternehmensanleihen und hält nur dann die Aktien eines Unternehmens, wenn ihm diese eindeutig attraktiver erscheinen. Beim Walser Portfolio werden entweder deutsche Aktien oder deutsche Staatsanleihen gekauft, am Jahresanfang werden beide Varianten gleich gewichtet. Der Pioneer Global Balanced variiert die Aktienquote normalerweise zwischen 55 und 65 Prozent, in vielversprechenden Börsenphasen wie derzeit kann es noch höher gehen. 2008 fiel das Minus mit 23,5 Prozent ­allerdings deutlich aus.

Robert Winter, Martin Kwauka

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