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Spekulanten, die auf weitere Kursverluste bei Werten wie dem Einzelhändler Sears Holdings oder dem Online-Videoverleih Netflix setzten, haben sich eine blutige Nase geholt.

Die 26 Unternehmen im S&P 500 mit dem höchsten sogenannten “Short Interest”, also der höchsten Zahl an leerverkauften Aktien im Vergleich zu den handelbaren Aktien, haben in diesem Jahr durchschnittlich einen Kursgewinn von 18 Prozent eingefahren, wie aus Bloomberg-Daten hervorgeht. Der S&P 500 kommt dagegen nur auf ein Plus von 8,2 Prozent.

Spekulanten, die sich Sears-Aktien liehen und sie leerverkauften, wurden von einem Kursanstieg von 72 Prozent kalt erwischt. Im Dezember war die Sears-Aktie die am meisten leerverkaufte im S&P 500 - angesichts eines Kursverlusts von 56 Prozent 2011 hatten Investoren 38 Prozent der handelbaren Aktien des Unternehmens leerverkauft.

Bei Netflix kletterte der Aktienkurs in diesem Jahr um 76 Prozent. Ende 2011 waren 9,1 Millionen Aktien oder 17 Prozent der handelbaren Aktien leerverkauft, der Aktienkurs war über das Jahr 61 Prozent eingebrochen. Auch First Solar, deren Aktien im Dezember zu 31 Prozent leerverkauft waren, hat kräftig zugelegt: seit Jahresanfang kommt die Aktie auf ein Plus von 26 Prozent.

Bloomberg/hahn

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