Ferienimmobilien in Griechenland: Die günstigsten Häuser und Apartments

Die Hellenen brauchen dringend Geld. Wie Sie mit dem Kauf von Ferien-Immobilien zu Toppreisen investieren und noch einen Beitrag zur Belebung der Wirtschaft leisten. Plus: Spanien-Immos.

Millionen und Milliarden sind nicht alles. Es geht nicht nur um die gigantischen Geldspritzen der Euro-Staaten für Griechenland und um die Beteiligung der Banken am Rettungspaket. Auch mit privater Unterstützung lässt sich ein nützlicher Beitrag leisten, um einen Ausweg aus der griechischen Tragödie zu finden. Und das ist nicht auf den Kauf von Oliven und Schafkäse beschränkt.

Für private Investoren gibt es eine elegante Lösung, den Hellenen unter die Arme zu greifen und dabei noch ein solides Investment zu tätigen: den Kauf einer griechischen Immobilie. Denn Grund und Boden sind krisenbedingt besonders attraktiv, sind doch die Preise aufgrund des Zusammenbruchs der Inlandsnachfrage um bis zu 50 Prozent zurückgegangen.

„Im Schnitt liegen die Nachlässe zwischen 20 und 30 Prozent“, so Robert Reis vom griechischen Maklerbüro Reis Investment. Zu den Inseln, die den stärksten Preisverfall hinnehmen mussten, zählen Kreta und Korfu. „Auf Kreta wurden zu viele Objekte in Siedlungen gebaut. Das sucht ein Ferienhauskäufer in Griechenland aber meist nicht“, so Reis. Der Vorteil einer griechischen Ferienimmobilie sei gerade die sanfte Bebauung und viele exklusive Lagen. „Hier gibt es an der Küste noch viele allein stehende Häuser“, so Reis. Der Einstiegszeitpunkt für Immo-Käufer ist günstig. „Die Preise werden aufgrund des vergleichsweise kleinen Ferienimmobilienmarkts und der Rückkehr internationaler Käufer nicht weiter sinken“, schätzt Georg Petras, Griechenlandexperte beim Makler Engel & Völkers.

Für einen Kauf spricht auch, dass ein altes Manko beim Hauskauf, die mangelnde Rechtssicherheit, in Kürze beseitigt sein wird: Zu etwa zwei Drittel ist die 2008 begonnene Kataster-Erfassung nach dem Vorbild des deutschen Grundbuchwesens abgeschlossen.

Mit etwas Glück bekommt man in Griechenland schon ab 110.000 Euro sein eigenes Ferienhaus. In teuren Gegenden wie auf Rhodos und in Porto Heli müssen Investoren für 100 Quadratmeter Wohnfläche allerdings mindestens das Doppelte einkalkulieren. Die für Griechenland typischen Steinhäuser sind aufgrund historischer Gegebenheiten meist nicht direkt am Meer, dafür aber schon ab 1.000 Euro pro Quadratmeter zu haben. Selbst besonders schmucke Steinhäuser gibt es auf Kreta beispielsweise um 1.450 Euro pro Quadratmeter. Generell liegen jetzt die Preise in Griechenland ungefähr auf halber Höhe des Niveaus in Spanien, wo die Preise ebenfalls in den Keller gestürzt sind.

Wer darauf spekuliert, die Hellas-Immobilie irgendwann teurer zu verkaufen, sollte darauf achten, „dass das Objekt nicht weiter als fünf Kilometer vom Meer entfernt ist. Alles andere lässt sich immer schwerer vermarkten“, so Immomakler Reis. Die größte Wertsteigerung erwarten sich Experten auf Rhodos und in Porto Heli. Dort entstehen auch die meisten neuen Luxusobjekte. Ein Tipp für Schnäppchenjäger: die Errichtung eines Neubaus mit Solaranlage. Schlüsselfertig sind solche Objekte dank EU-Förderung ab 110.000 Euro erhältlich.

Promis wie Manfred Bene schätzen, trotz der schwierigen Lage, ihr Feriendomizil in Griechenland. Der Unternehmer, der vor 20 Jahren auf Zakynthos ein Grundstück gekauft und bebaut hat: „Auf den Inseln spürt man von der angespannten Lage wenig.“ Doch wahrscheinlich dürften auch dort bald noch mehr Häuser zum Verkauf stehen. „Ich hab mich oft gefragt, wie sich so viele Griechen ein Ferienhaus leisten können.“

– Anneliese Proissl

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