Die letzten Ruhezonen vor der neuen Wertpapier-KESt

Die ab 1. April wirksam werdende 25-prozentige KESt auf Kursgewinne ist kein unvermeidliches Schicksal.

Wichtigstes legales Schlupfloch (neben steuerfreien alten Depotbeständen) sind Fondspolizzen, bei denen alle Ertragssteuern durch die anfängliche vierprozentige Versicherungssteuer abgegolten sind. Auch die 15-jährige Mindestbindung für Einmalerläge lässt sich entschärfen. Der Dreh: Es wird eine langjährige laufende Prämie vereinbart, zum Beispiel 480 Monate mal 200 Euro, was eine Prämiensumme von 96.000 Euro ergibt. Die Polizze darf um maximal den gleichen Betrag aufgestockt werden, also zum Beispiel einmalig um 96.000 Euro. Wer irgendwann hohe Gewinne realisieren will, kann die Polizze stornieren, ohne auf eine Mindestbindung zu achten. Man sollte aber aufpassen, dass von vornherein die Spesen begrenzt werden.

Gold im Tresor

Die neue Wertpapier-KESt gilt nur für Wertpapiere, nicht aber für andere Investments. Wer Gold physisch als Barren oder Münzen hält, kann den Gewinn nach einem Jahr Behaltefrist ganz legal steuerfrei kassieren, Ähnliches gilt auch für Bilder und Antiquitäten.

Teilweise oder im besten Fall sogar ganz steuerbegünstigt sind Immofonds, die Immobilien im Ausland halten.

Bei manchen Aktien wie Immofinanz oder CA Immo bleibt zumindest derzeit sogar die Dividende steuerfrei - allerdings hilft das nur bei dem Erwerb bis Ende 2010.

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