Der Kampf um die Sparer wird härter

Der Wettstreit um das beste Zinsangebot für Sparer wird härter. Die ING-DiBa zahlt für frisches, täglich fälliges Geld 2,5 Prozent, die easybank generell 1,85 Prozent. Und das, obwohl der 3-Monats-Euribor, an dem sich Banken orientieren, seit August auf 1,5 Prozent gefallen ist. Offensichtlich wollen sich die Geldinstitute für schlechtere Zeiten rüsten und rechtzeitig für ausreichend Liquidität sorgen.

Auch neue Regelwerke wie Basel III sind ein Grund dafür, warum Banken wieder großzügiger bei den Sparzinsen sind. Mit dem besten Angebot lockt derzeit die Onlinebank direktanlage.at. Ab 19. September bekommen Neukunden auf ein täglich fälliges Sparbuch 2,8 Prozent Zinsen, die sogar für sechs Monate garantiert werden. Wer zusätzlich zum Sparbuch auch ein Depot im Wert von 5.000 Euro eröffnet oder überträgt, bekommt sogar 3,5 Prozent.

Doch auch bestehende Kunden können bei direktanlage.at leicht zu guten Zinskonditionen kommen – zwei Prozent täglich fällig und fix für ein Jahr ist das Standardpaket, das auf Nachfrage gewährt wird. Dank der gestiegenen Zinsen für täglich fälliges Geld ist auch der Unterschied zu Sparzinsen für Jahresbindung nahezu weggeschmolzen. Aktuell Bestbieter ist bei Fixzinsätzen auf zwölf Monate die Deniz-Bank, die 2,75 Prozent springen lässt.

In Kürze wird der Kampf um die Sparer noch intensiver. Die Livebank.at, die ab Anfang Oktober als Onlinebank des ganzen Volksbanken-Sektors agiert, wird zum Start mit Kampfkonditionen Sparer anlocken. Mario Perner, Leiter der Livebank.at: „Wir haben den Internetauftritt optimiert. Welchen Zinssatz wir anbieten werden, steht noch nicht fest. Er wird aber jedenfalls sehr attraktiv sein.“

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