Der Goldrausch

Das Lieblingsmetall österreichischer Anleger durchbrach am Dienstag dieser Woche die Schallmauer von 1.500 Dollar pro Unze. Innerhalb eines Jahres stieg der Preis auf Dollar-Basis um 33 Prozent.

Wegen der schwächelnden US-Währung blieben aus Sicht eines Euro-Investors 24 Prozent Plus übrig, allerdings liegt der Preis von 1.035 Euro pro Unze noch leicht unter dem Höchststand von Ende 2010.

Beim Gold ist das Ende der Fahnenstange noch längst nicht erreicht, glaubt Erste-Bank-Experte Ronald Stöferle. Seine im Vorjahr für Juni 2011 abgegebene Prognose von 1.600 Dollar ist bereits in Sichtweite. Mittelfristig rechnet Gold-Optimist Stöferle sogar mit 2.300 Dollar. Den jüngsten Kursrekord lösten die Unsicherheit über die ausufernden Staatsschulden in Griechenland und der absehbare Verlust des AAA-Bonitätsratings der USA aus. Diese beiden Brandherde werden wohl nicht so schnell gelöscht werden, jede weitere Eskalation würde neue Fluchtbewegungen in das Edelmetall auslösen.

Eine Möglichkeit, direkt auf den Goldpreis zu setzen, bietet das Gold-Turbo-Zertifikat der Erste Bank ( ISIN AT0000A07093 ) mit einem aktuellen Hebel von 1,8. Das Wertpapier ist noch KESt-frei zu erwerben. Ebenfalls vielversprechend, aber bereits KESt-pflichtig ist der Erwerb von Goldminen-Aktienfonds. Der Pioneer Gold Stock ( AT0000675095 ) erzielte zum Beispiel einen Jahresgewinn von 25 Prozent.

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