Depot-Check: Halten oder verkaufen?

Experten prophezeien ein gutes Jahr für Aktien. FORMAT zeigt, welche Titel man aus dem Depot räumen sollte, um Platz für künftige Gewinner zu haben.

Stop-Loss-Order geben: Setzen Sie sich eine Grenze für den maximalen Verlust. Experten empfehlen, die Schmerzgrenze bei zehn bis zwanzig Prozent anzusiedeln. Online-Broker bieten diese Funktion kostenlos an.

Keine Aktien nachkaufen: Werfen Sie schlechten Aktien kein gutes Geld nach, indem Sie sie zu einem tieferen Kurs wieder nachkaufen. Diese Regel wird zwar oft genannt, wahre Profis handeln aber nie danach.

Ständige Kontrolle: Unterziehen Sie Ihre Einzelwerte einer ständigen Überprüfung, ob Sie diese Titel auch jetzt noch kaufen würden. Sobald Sie die Frage mit Nein beantworten, werfen Sie den Titel aus dem Depot, auch wenn er bis jetzt Gewinne gebracht hat.

Verkaufssignal beachten: Aktien kaufen ist meist viel einfacher, als die Entscheidung zu treffen, sich von einem Titel zu trennen. Fällt der Kurs einer Aktie unter einen gleitenden Zehn-Tages-Durchschnitt, ist das für Börsenprofis ein klares Verkaufssignal.

Index-Check: Halten Sie nur solche Aktien im Depot, die den Vergleichsindex zehn Jahre hindurch geschlagen haben. Ist das nicht der Fall, raus damit.

Konsequent bleiben: Stellen Sie Ihr eigenes Regelwerk auf, und halten Sie sich auch bei allen Aktien daran. Die alte Börsenweisheit „Buy & Hold“, also sich um die Titel nicht aktiv zu kümmern, stimmt nicht mehr. Aktiv gemanagte Depots entwickeln sich deutlich besser als jene ohne Eingriffe. Sollten Sie dazu keine Zeit haben, investieren Sie in Fonds.

Gegen den Trend investieren: Auch wenn es paradox klingt – kaufen Sie Aktien, wenn die Zeitungen den Weltuntergang prophezeien.

Profit-Limits setzen: Werden Sie nicht zu gierig. Wenn eine Aktie 20 Prozent zugelegt hat, realisieren und warten Sie nicht, bis sie wieder fällt.

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