Conwert zerrt früheren Verwaltungsrat vor Gericht

Michael Kraus hat nie ein Hehl daraus gemacht, dass er kein Fan von Petrus Advisers ist. Nun bekommt der ehemalige conwert-Verwaltungsrat, der Ende 2010 unsanft aus dieser Funktion entfernt wurde, dafür die Rechnung präsentiert. Die Gesellschaft hat ihn nämlich vor Gericht gezerrt und verlangt von ihm mehr als 100.000 Euro.

Kraus habe im Jahr 2010, so der Vorwurf, ohne Auftrag des restlichen Verwaltungsrats und der Geschäftsführung von conwert, einen Anwalt eingeschaltet, der eine feindliche Übernahme durch Petrus Advisers abwehren sollte. Dieser Anwalt wurde von conwert bezahlt.

Laut Kraus gab es dafür einen Beschluss des Verwaltungsrats sowie der damaligen Geschäftsführer Johann Kowar und Wolfgang Tutsch. "Stimmt nicht“, heißt es dazu von der jetzigen conwert-Führung, Kraus habe eigenmächtig gehandelt. Das Gericht soll nun klären, welche Version richtig ist. Eine erste Tagsatzung bei Gericht hat schon stattgefunden, eine für Ende Februar anberaumte Verhandlung wurde auf unbestimmte Zeit verschoben.

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