Brokerjet: Ab Oktober erlässt der Internet-
Wertpapierhändler die Depotgebühr dauerhaft

Die ING-DiBa machte vor kurzem den Anfang und offerierte als erste Bank in Österreich den Fondskauf ohne laufende Depotgebühren. Jetzt zieht der Internet-Wertpapierhändler brokerjet nach.

Ab Oktober wird für alle bestehenden brokerjet-Kunden die Depotgebühr auf Dauer gestrichen - und das nicht nur für Fonds, sondern auch für alle anderen Produkte wie Aktien, Anleihen oder Zertifikate. Neukunden kommen ab sofort in den Genuss der günstigeren Tarife. Voraussetzung ist ein Mindestdepotstand von 2.500 Euro und wenigstens eine Wertpapierorder pro Quartal - auch Verkaufsaufträge zählen. Wird in einem Quartal kein Auftrag erteilt, werden pauschal 15 Euro fällig.

Den Privatkunden entgegenkommen
Der Entfall der Depotgebühr für aktive Kunden spart gegenüber den üblichen Hausbank-Konditionen rund 0,24 Prozent im Jahr. Bei einem Depotvolumen von 50.000 Euro ergibt sich ein jährlicher Vorteil von 120 Euro. brokerjet-Marketingvorstand Werner Steiber: "Die Masse der Privatkunden hat heuer sehr unter den Börsenverlusten gelitten, wir wollen ihnen mit unserem neuen, einfachen Kostenmodell entgegenkommen."
Außerdem wurden auch die Ordergebühren für Kleinaufträge über das Frankfurter Xetra-System gesenkt. Bis zu einer Ordergröße von 3.500 Euro zahlt man jetzt in Frankfurt wie bei Käufen an der Wiener Börse pauschal 9,99 Euro. Im Gegenzug wurden die Guthabenzinsen am Verrechnungskonto (für Euro-Einlagen bisher 0,625 Prozent) gestrichen.

Beim wichtigsten Konkurrenten, der direktanlage.at, wird derzeit an einem neuen Gebührenmodell für das Jahr 2009 gefeilt, bei dem die Konditionen ebenfalls angepasst werden. Zu Detalis hält sich direktanlage.at-Chef Ernst Huber aber noch bedeckt.

Von Martin Kwauka

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