Börsespiel: Wie in der Achterbahn

Schnelles Reagieren war diese Woche gefragt. Börsespieler, die auf fallende Kurse wetteten, hatten eindeutig die Nase vorn.

Gespannt verfolgt Börseprofi -Spieler Heimo Taus die Zahlen am Monitor. Im Sekundentakt leuchten die Kurse rot, um sich dann blitzschnell wieder grün zu verfärben. Taus hatte Glück: Weil er mittels Short-Zertifikaten auf fallende Kurse setzte, blinkte es in seinem Depot am Ende der vergangenen Spielwoche trotz der Atomkatastrophe in Japan überwiegend grün auf.

Stressfrei anlegen

Im Gegensatz zu realen Anlegern konnte Taus dem Auf und Ab ohnehin gelassen entgegensehen. Er nimmt nämlich an dem Anlegerspiel „ Börseprofi 2011 “ teil und handelt auf dem Börsenparkett nur mit Spielgeld.

Trotzdem erlebte er hautnah mit, wie die Rendite in seinem Depot namens „OPP“ kurz vor Rundenschluss plötzlich rasant anstieg. Dies bescherte ihm auch den Wochen-Gewinn in Form eines Gleitschirm-Tandemflugs von jollydays.at , der unter den besten zehn Börseprofi -Spielern der siebten Spielwoche verlost wurde. Heimo Taus: „Ich habe bereits im Zuge der Libyen-Krise auf Short-Zertifikate gesetzt, weil ich davon ausging, dass sich die Unruhen ausbreiten.“ Zwei Short-Zertifikate auf den DAX brachten zweistellige Gewinne. Der 36-Jährige will die Zertifikate auf fallende Kurse noch länger behalten, denn: „Mit einem Hebel von zwei sind die Produkte eher konservativ ausgerichtet und eignen sich auch für Trends, die länger anhalten.“

Kehrtwende

Neben Short- Zertifikaten bewies der Steirer auch ein gutes Händchen für Öko-Investments. Aktien von Conergy, Solarworld und Centrotherm trugen ebenfalls zum Erfolg bei. Ob der Aufwärtstrend der Öko-Papiere nachhaltig war, muss sich noch herausstellen. Wegen der großen Schwankungsbreite rät Philipp Arnold, Zertifikate-Experte der Raiffeisen Centro Bank, zur Vorsicht: „Ökoaktien sind eine Spielwiese für risikobereite Anleger.“

So wendete sich am Mittwoch prompt das Blatt für Conergy & Co. Nun waren Öko-Papiere die großen Verlierer, Conergy gab sogar 29 Prozent ab. In solch unruhigen Börsengewässern eignen sich für reale Investments laut Zertifikate-Experte Arnold vor allem Bonuszertifikate. Diese Vehikel ermöglichen nämlich Gewinne in fast allen Marktphasen und verbinden damit die Chance auf einen Bonus bei gleichzeitiger Teilabsicherung. Solange der Basiswert oberhalb der Barriere notiert, wird am Laufzeitende automatisch der Bonusbetrag bzw. der entsprechend höhere Wert ausbezahlt. Ist ein Cap vorhanden, so begrenzt dieser den maximalen Auszahlungsbetrag.

– Carolina Burger

Der Vorwochen-Sieger

Das Börseprofi-Depot „OPP“ von Heimo Taus hat Börsenrückschläge wegen Japan ohne Schrammen überstanden. Seit Spielstart liegt sein Depot 6.140 Euro im Plus.

Abschluss-Event

In sechs Wochen wird gefeiert, und zwar mit den Gewinnern vom Anlegerspiel „Börseprofi 2011“. Die Abschlussveranstaltung wird am 28. April um 18.30 Uhr im Marriott Hotel in Wien stattfinden. Dort wird auch unter allen Teilnehmern der Hauptpreis, ein Volvo V60 DRIVe, verlost. Bis zum 31. März können Anleger noch unter www.boerseprofi.at einsteigen.

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