Börsespiel: Gewinnen mit Nebenwerten

Seit Jahresbeginn tritt der Wiener Leitindex ATX auf der Stelle. Aktien kleinerer Unternehmen haben die Nase vorn.

Experten sind sich einig, dass 2011 ein vielversprechendes Börsejahr wird. Doch so richtig wollen Wiener Aktien nicht in Fahrt kommen. Der Wiener Leitindex ATX kletterte im Jänner nur um bescheidene 11 Punkte nach oben und notierte zu Redaktionsschluss bei 2.962 Punkten. Einen deutlich besseren Start haben deutsche Aktien erwischt. Seit Anfang Jänner stieg der DAX-Index um 2,8 Prozent, das Papier des Tech-Konzerns Infineon legte sogar um 8,5 Prozent zu.

Anleger, die am heimischen Parkett trotz der Seitwärtsbewegung Gewinne machen wollten, mussten sich auf Risiken einlassen und auf Nebenwerte setzen. Diese Strategie verfolgt „Börseprofi“-Spieler Christian Punzer mit seinem Depot „Fender1603“ und heimste so den unter den zehn besten Teilnehmern verlosten Wochenpreis ein. Punzer: „Bei Zumtobel war ich sicher, dass der Aktienkurs steigt, weil das Papier in der Krise stark abgestraft wurde. Ich kaufe gerne Austro-Aktien, weil die Spesen besonders gering sind.“ Nun hat Punzer sein Depot bereits wieder umgeschichtet. Er versucht sein Glück jetzt mit Aktien von Zyklikern wie dem Feuerfestkonzern RHI und der voestalpine.

Strategie am Prüfstand

Horst Simbürger, Aktienchef der Volksbank Invest, steht diesem Spielzug kritisch gegenüber: „Bei Zyklikern bin ich vorsichtig, weil sie schon sehr gut gelaufen sind und viele positive Erwartungen im Aktienkurs bereits eingepreist sind.“

Laut dem Börseexperten können Teilnehmer des „ Börseprofi 2011 “ kurzfristig mit Papieren von OMV, Intercell, Kapsch, bwin oder Raiffeisen International Gewinne machen. „Obwohl der Ölpreis ständig steigt, ist der OMV-Kurs nicht angesprungen.“

Gelegenheit, mit den richtigen Wertpapieren beim Anlegerspiel von FORMAT vorne dabei zu sein, besteht jedenfalls weiter. Wer mitspielen will, kann sich unter www.boerseprofi.at registrieren. Der Zeitpunkt ist gut, denn auch wenn sich der ATX seit Jahresanfang noch nicht von seiner Zuckerseite zeigte, rechnet Simbürger in der ersten Jahreshälfte mit steigenden Kursen: „Das hat weniger mit guten unternehmerischen Daten zu tun als mit der Liquidität, die noch investiert werden muss.“

– Carolina Burger

Der Vorwochen-Sieger

Der 29- jährige Christian Punzer gewinnt einen Tauchgang als Wochenpreis. Vergangene Woche setzte Punzer auf Aktien und Zertifikate aus Österreich und Papiere des deutschen Technologiekonzerns Infineon. Seit er beim „Börseprofi “ eingestiegen ist, hat er sein Spielgeld um 1,5 Prozent vermehrt. Punzer: „Ich habe Aktien von Unternehmen gekauft, deren Geschäftsmodell ich verstehe.“

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