Börseprofi: Konjunktur dreht nach oben

Nächster Etappensieg beim Anlegerspiel "Börseprofi 2012“. Die Siegerin punktet mit DAX-Zertifikaten, die vom stärkeren Wirtschaftswachstum in Deutschland profitieren.

Der Bulle vor dem Eingang der Frankfurter Börse strotzt derzeit vor Kraft. Seit Jahresanfang kletterte der deutsche Leitindex DAX bereits um 23 Prozent nach oben. Jetzt kämpft der Index darum, endlich die 7.000er-Marke zu nehmen und damit den Weg für weitere Kurssprünge freizumachen.

Die neu erwachte Kauflaune in Frankfurt ist ein gutes Umfeld für die Teilnehmer des Anlagespiels "Börseprofi 2012“, die unter anderem auf Einzeltitel von DAX und TecDAX und auf DAX-Zertifikate setzen können. In der jüngsten Wochenwertung konnte Martina Abler mit ihrem Depot "martinaA“ ganz besonders punkten. Sie setzte auf DAX-Bonuszertifikate der BNP Paribas, die von steigenden und sich seitwärts bewegenden Märkten profitieren. Als Belohnung für den Wochensieg wird Abler demnächst fünf Tage in Florida verbringen.

Ein weit verbreitetes Erfolgsrezept der führenden Teilnehmer beim "Börseprofi“ ist, immer wieder Gewinne mitzunehmen und die Depots regelmäßig umzuschichten. So hat Teilnehmerin Abler bereits Gewinne im Wert von 2.099 Euro realisiert. Der zu Wochenmitte mit einem aktuellen Plus von 9 Prozent in der Gesamtwertung Führende namens tp1958 hat sogar schon knapp 8.000 Euro Gewinn auf die sichere Seite gebracht.

Deutschlands Comeback

Der Boom der deutschen Aktien ist durchaus fundiert. So hat die US-Investmentbank Goldman Sachs im Februar die Prognosen für das Wirtschaftswachstum 2012 der Bundesrepublik gegenüber dem Vormonat von 0,1 Prozent auf immerhin 0,9 Prozent angehoben, im kommenden Jahr sollen 1,5 Prozent zu Buche schlagen. Rückenwind geben unter anderem die boomenden BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien und China), wobei das Reich der Mitte mit plus 8,6 Prozent unangefochtene Nummer eins bleibt.

Christoph Stanger, bei Goldman Sachs zuständig für das Emissionsgeschäft im deutschsprachigen Raum und das Investmentbanking in Österreich, ist auch für die weitere Börsenentwicklung optimistisch: "Die Investoren schauen nicht mehr ängstlich bloß auf die kurzfristige Entwicklung der nächsten zwei Monate, sondern weiten ihren Blick auf die kommenden 12 Monate.“ Die Sorgen über Griechenlands Einfluss auf die Weltwirtschaft werden dagegen inzwischen gelassener gesehen als Ende 2011. Stanger: "Chinas Wirtschaft wächst alle sechs Wochen in einer Größenordnung, die der gesamten Wirtschaftsleistung Griechenlands in einem Jahr entspricht.“

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